OpenShift 4.7: Auf dem Weg zu Infrastructure as Code

Red Hat hat OpenShift 4.7 überarbeitet und verbessert das Handling von VMs und Windows-Containern. OpenShift GitOps zeichnet den weiteren Weg vor.

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Red Hat OpenShift
Von
  • André von Raison

Red Hat hat sein Enterprise-Kubernetes-Paket OpenShift Container Platform gründlich überholt. Es basiert nun auf Kubernetes 1.20 und der Container-Laufzeitumgebung CRI-O 1.20 und bietet diverse Tools zur Anwendungsmodernisierung. Sie ermöglichen das Verschieben von Legacy-Applikationen auf Microservice-Architekturen und vereinigen so das Management unter einem Dach.

Ein weiterer Baustein ist der in der Vorversion erstmals vorgestellte Support für Windows-Container. Neben solchen in AWS und Azure wird OpenShift über die Installer Provided Infrastructure (IPI) auch Windows-Container auf vSphere bieten. Damit lassen sich Windows-Container – unabhängig davon, wo sie sich befinden, und ohne Veränderungen am Code – auf OpenShift verschieben.

Der horizontale Pod Autoscaler (HPA) verlässt den Status Tech Preview. Er verteilt die Pods gemäß der Speichernutzung auf. Damit können Entwickler festlegen, dass die Plattform auf Basis der Speichermetriken einen Replikationscontroller oder ein Deployment ihrer Anwendung automatisch skaliert.

Als Tech Preview bietet OpenShift 4.7 den neuen Assisted Installer. Er vereinfacht die Full-Stack-Automatisierung direkt auf der Hardware. Vor allem rechenintensive Workloads wie AI/ML, Telco/5G und HPC können von Bare-Metal-Implementierungen von Kubernetes und OpenShift profitieren. In einem noch etwas früheren Stadium befindet sich das Migration Toolkit for Virtualization (MTV). Es soll die Umzug von Legacy-VMs zu OpenShift erleichtern. Es soll demnächst als Tech Preview und im Lauf des Jahres generell freigegeben werden.

Einen Ausblick in die Zukunft verspricht das ebenfalls als Technologievorschau enthaltene OpenShift GitOps. Es basiert auf ArgoCD und integriert CI-/CD-Tools, OpenShift-Pipelines, Code-Repositorys und Git-Workflows. Die kommende iX 4/2021 – erhältlich ab dem 24. März – wird sich ausführlich mit dem Thema GitOps und seinen Tools widmen.

(avr)