Oppos neue Reno-Reihe: 5G-Smartphones für alle Preisklassen

Oppo baut sein Smartphone-Sortiment weiter aus und setzt dabei auf aktuelle Themen: 5G-Mobilfunk, 120-Hertz-Displays und viele Kameras.

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Oppo Reno4 Pro 5G

(Bild: Oppo)

Von
  • Steffen Herget

Der chinesische Handyhersteller Oppo erweitert sein Smartphone-Sortiment für den deutschen Markt um drei neue Android-Handys. Die Reno-Serie soll dabei die mittleren Preisbereiche abdecken.

Das Spitzenmodell des neuen Oppo-Dreierpacks ist das Reno4 Pro 5G. Das Smartphone ist mit einer Displaydiagonale von 6,5 Zoll groß ausgefallen, der AMOLED-Bildschirm bringt eine Bildwiederholfrequenz von 90 Hertz mit. Angetrieben von einem Qualcomm Snapdragon 765G ordnet es sich in Sachen Leistung in der gehobenen Mittelklasse ein, glänzt dabei aber mit satten 12 GByte RAM und 256 GByte Speicherplatz. 5G beherrscht das Reno 4 ebenso wie Bluetooth 5.1 und die Schnellladetechnik SuperVOOC 2.0, die mit einer Leistung von bis zu 65 Watt arbeitet. Die neue 125-Watt-Ladetechnik von Oppo bleibt der Oberklasse vorbehalten. Der Akku hat eine Kapazität von 4000 mAh.

Das Oppo Reno4 Pro 5G besitzt insgesamt vier Kameras, drei hinten, eine vorn. Die Hauptkamera besitzt einen 48-Megapixel-Sensor von Sony (Typ IMX586) und eine lichtstarke Blende von f1.7. Sie wird flankiert von einer Ultraweitwinkelkamera mit 12 Megapixel und einem Teleobjektiv mit Dreifach-Zoom und 13-Megapixel-Sensor. Selfies schießt das Reno4 Pro 5G mit maximal 32 Megapixeln. Das Smartphone ist in den Farben Blau und Schwarz für 800 Euro erhältlich.

Ohne den Namenszusatz Pro und entsprechend technisch abgespeckt verzichtet das zweite neue Smartphone, das Oppo Reno4 5G, auf die hohe Bildwiederholrate. Das AMOLED-Display ist mit 6,4 Zoll in der Diagonale minimal kleiner, die Auflösung ist mit 2400 x 1080 Pixel identisch zum Pro. Auch den Prozessor teilen sich beide, das Reno4 5G ist mit 8 GByte Arbeitsspeicher noch immer ordentlich ausgestattet, 128 GByte Flash-Speicher sind ausreichend. Die Triple-Kamera an der Rückseite hat ebenfalls den 48-Megapixel-Sensor von Sony an Bord, das Ultraweitwinkel löst jedoch nur mit 8 Megapixel auf und das Tele ist einem 2-Megapixel-Makro gewichen. An der Vorderseite verbaut Oppo eine Dual-Kamera mit 32 und 2 Megapixel. Auch hier lädt der Akku mit bis zu 65 Watt, die Kapazität beträgt 4020 mAh. Für das 183 Gramm schwere Reno4 5G verlangt Oppo zum Start 600 Euro.

Oppo Reno4 5G

(Bild: Oppo)

Das dritte neue 5G-Handy im Bunde hat keinen Qualcomm-Chip an Bord, sondern einen Octa-Core-Chip von Mediatek, Typ MT6873V Dimensity 800 5G. Das Reno4 Z 5G kostet mit 380 Euro am wenigsten, besitzt mit 120 Hertz jedoch die höchste Bildfrequenz. Der 6,5 Zoll große Bildschirm nutzt ein günstigeres LCD-Panel und stelle 2400 x 1080 Bildpunkte dar. An der Rückseite des 5G-Smartphones befindet sich eine Kamera mit vier Objektiven. Es versprechen allerdings nur die Hauptkamera mit 48 Megapixeln und das Ultraweitwinkelobjektiv mit 8 Megapixeln ansehnliche Bilder, die beiden 2-Megapixel-Sensoren für Tiefenerkennung und Makro sind auf dem Papier wenig begeisternd. Die Dual-Frontkamera bringt zwei Sensoren mit 16 und 2 Megapixel mit.

Das Reno4 Z 5G besitzt einen 4000 mAh starken Akku, der allerdings nur mit maximal 18 Watt geladen wird. 8 GByte RAM und 128 GByte Speicherplatz sind für die Preisklasse löblich. Einzig das günstigste der drei Modelle besitzt eine Klinkenbuchse für Kopfhörer mit 3,5-Millimeter-Stecker.

Oppo Reno4 Z 5G

(Bild: Oppo)

Alle drei 5G-Smartphones laufen unter Android 10 mit Oppos Oberfläche ColorOS. Wer bis Ende Oktober eines der drei neuen Oppo-Smartphone kauft, kann von Bundle-Angeboten profitieren. Zusammen mit dem Reno4 Pro 5G gibt es den Kopfhörer B&O Beoplay H4 2nd Gen, der im Handel derzeit rund 280 Euro kostet. Zum Reno4 5G packt der Hersteller die Oppo Watch in der Größe 41 Millimeter, die eine UVP von 249 Euro besitzt. Mit dem günstigsten Modell Reno4 Z 5G werden die Bluetooth-Kopfhörer Enco W51 angeboten, die einzeln 100 Euro teuer sind. Die Smartphones sind bei der Deutschen Telekom, Vodafone, O2 und Mobilcom sowie im freien Handel erhältlich.

(sht)