Oracle bietet Monitoring-Dienst für Java-Installationen an

Der Java Management Service soll Einblick in die installierten Java-Versionen in der Oracle-Cloud und bei anderen Cloud-Providern sowie im Rechenzentrum geben.

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(Bild: Michael Vi/Shutterstock.com)

Von
  • Rainald Menge-Sonnentag

Oracle bietet mit dem Java Management Service (JMS) einen Dienst zum Verwalten beziehungsweise Monitoring von Java-Installationen an. Der Dienst ist Bestandteil der Oracle Cloud Infrastructure (OCI), zielt aber nicht nur auf Instanzen in der Oracle-Cloud, sondern kann ebenso die Java-Installationen bei anderen Cloud-Anbietern sowie im eigenen Rechenzentrum überwachen.

Der Dienst soll eine einheitliche Übersicht über die Verwendung von Java im Unternehmen geben: Welche Java-Versionen sind installiert, welche Versionen laufen im Entwicklungs- und welche im Produktivbetrieb. Darüber hinaus zeigt JMS Java-Anwendungen, die nicht offiziell auf dem Plan stehen, und gibt einen Einblick, ob alle Java-Installationen die jüngsten Security-Patches haben.

Der Dienst beobachtet Instanzen des Java Development Kit (JDK), des Java Runtime Environment (JRE) und von Oracles Virtual Machine GraalVM. Darüber hinaus nutzt JMS Telemetriedaten der Java Virtual Machine (JVM) um Metriken zu Performance, Security und Compliance-Richtlinien zu erhalten. Diese Daten sammelt ein in den verwalteten Instanzen installierter JMS-Agent. Laut dem Blogbeitrag zum Java Management Service hat Oracle keinen Einblick in die Telemetriedaten der Kundinnen und Kunden.

Der Java Management Service gibt einen Überblick über die Installationen und den Einsatz von Java im Unternehmen.

(Bild: Oracle)

Der Dienst steht allen Java-SE-Kunden von Oracle zur Verfügung. Die Abrechnung erfolgt nach Nutzung: Zwar fallen keine dedizierten Kosten für das Verwenden des JMS an, aber Oracle berechnet die Verwendung des Monitorings innerhalb der Oracle Cloud Infrastructure.

Weitere Details lassen sich dem Oracle-Blog entnehmen. Das offizielle Akronym JMS mag etwas unglücklich gewählt sein, da es zur Verwechslung mit dem Java Messaging Service einlädt, der mit dem Übergang von Java EE zu Jakarta inzwischen Jakarta Messaging heißt, aber nach wie vor als JMS verfügbar ist.

(rme)