PC-Monitore mit QD-OLED-Diplays: Samsung produziert 34 Zoll große Panels

Samsung stellt nicht nur die Produktion eigener TV-Displays auf QD-OLED-Technik um – auch PC-Monitore könnten im kommenden Jahr erscheinen.

Lesezeit: 2 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 7 Beiträge

Symbolbild: Samsungs Odyssey-Monitore verwenden noch LCD-Technik.

(Bild: Samsung)

Von
  • Mark Mantel

Noch im laufenden Jahr 2021 will Samsung offenbar mit der Produktion eines QD-OLED-Panels beginnen, das mit einer Diagonale von 34 Zoll für PC-Monitore gedacht ist. Das bestätigte Joo-Sun Choi, Chef von Samsungs Display-Sparte, gemäß der südkoreanischen Website EDaily. Die Produktion beginnt demnach parallel zu den 55 und 65 Zoll großen Panels für Smart-TVs.

EDaily zitiert den Samsung-Display-Chef, wonach die Serienproduktion ab Ende November 2021 anlaufen soll. Je nachdem, wie hoch die Nachfrage am Markt ausfällt, will man die Produktionskapazität anpassen. Mit ersten PC-Monitoren und Smart-TVs ist ab 2022 zu rechnen – für Ankündigungen eignet sich die Konsumentenelektronikmesse CES Anfang Januar. Samsung Display verkauft Panels sowohl an die Unternehmensschwester Samsung Electronics als auch an Dritthersteller.

2021 hat Samsung bereits die Produktion von AMOLED-Panels mit Größen von bis zu 16 Zoll hochgefahren, sodass Hersteller die erste größere Welle an OLED-Notebooks auf den Markt gebracht haben. Im Preisvergleich finden sich derzeit 94 Modelle der Hersteller Asus, Dell, Gigabyte, HP, Lenovo, Razer, Samsung und Schenker wieder – 80 davon aus dem Jahr 2021.

Die neuen QD-OLED-Produktionslinien verwenden nun Quantenpunkte (Quantum Dots) anstelle klassischer Farbfilter, um aus der blau leuchtenden organischen Leuchtschicht auch grüne und rote Farben zu erzeugen.

PC-Monitore mit OLED-Technik sind derweil noch rar. Drei Modelle haben den deutschen Markt bisher erreicht – der günstigste davon, Gigabytes Aorus FO48U, ähnelt mit einer Diagonale von knapp 48 Zoll allerdings eher einem Fernseher als einem PC-Monitor. LGs 32-Zöller UltraFine OLED Pro 32EP950 kostet hingegen 3000 Euro. Asus' ProArt PQ22UC ist mit einer Diagonale von 21,6 Zoll und Preisen ab 4615 Euro für den Massenmarkt kaum relevant.

(mma)