PC-Rucksack für Virtual Reality: Zotac VR Go 3.0 mit Nvidia GeForce RTX 2070

Zotacs Spielerucksack VR Go 3.0 schafft dank stärkerer Grafikkarte und neuerem Prozessor höhere Bildraten als der Vorgänger VR Go 2.0.

Lesezeit: 1 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 14 Beiträge

(Bild: Zotac)

Von

Zotac stellt seinen nunmehr dritten akkubetriebenen PC-Rucksack vor. Der VR Go 3.0 sieht seinem Vorgänger zum Verwechseln ähnlich, im Inneren schlummert jedoch verbesserte Hardware: Für 3D-Spiele setzt Zotac jetzt auf eine mobile Version der GeForce RTX 2070 mit 2304 Shader-Rechenkernen anstelle einer mobilen GeForce GTX 1070 mit 2048 Shader-Einheiten.

Zudem verlötet Zotac beim VR Go 3.0 Intels 45-Watt-Notebook-Prozessor Core i7-9750H mit sechs CPU-Kernen, Hyper-Threading (12 Threads) und Taktfrequenzen von 2,6 bis 4,5 GHz. Im 2.0-Modell steckte noch der Stromspar-Desktop-Prozessor Core i7-8700T mit 35 Watt Thermal Design Power (TDP) und 2,4 bis 4,0 GHz. Die restliche Ausstattung bleibt mit 16 GByte DDR4-RAM in zwei SO-DIMMs und einer 240 GByte großen SATA-6G-SSD samt vorinstalliertem Windows 10 Pro identisch. Die SO-DIMMs und ein zusätzlicher 2,5-Zoll-Schacht sind für Upgrades zugänglich.

Zotac VR Go 3.0 (9 Bilder)

(Bild: Zotac)

Die leistungsstärkere Hardware erfordert ihre Opfer bei der Akkulaufzeit: Zotac verbaut weiterhin zwei abnehmbare 6.000-mAh-Akkus, die bei Volllast für eine Stunde Spielspaß sorgen sollen. Beim VR Go 2.0 waren noch 1,5 Stunden drin, bei der ersten Version zwei Stunden. Der VR Go 3.0 wiegt 5,2 Kilogramm und funkt im Wi-Fi-5-Netz (802.11ac).

Gedacht ist der PC-Rucksack für den Einsatz mit einer Virtual-Reality-Brille wie der Valve Index: Letztere verbinden Nutzer mit den HDMI- beziehungsweise DisplayPort- und USB-Anschlüssen, sodass keine Kabelstränge durch den Raum verlaufen, über die man stolpern könnte. Details zum Preis und der Verfügbarkeit nennt Zotac bisher nicht. Der VR Go 2.0 kostete bis zu seiner Einstellung etwas über 2000 Euro.

(mma)