PSA (Opel) und FCA (Fiat): Anteilseigner akzeptieren Fusionsstrategie

Die Strategie für den Zusammenschluss zwischen Peugeot-Hersteller PSA und Fiat Chrysler (FCA) wurde heute von Vertretern der Anteilseigner genehmigt.

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Der neue Opel Mokka könnte bald aus dem viertgrößten Autokonzern der Welt kommen.

(Bild: Opel)

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Die Aktionäre des Peugeot-Herstellers PSA haben die Strategie für einen Zusammenschluss mit Fiat Chrysler (FCA) grundsätzlich gebilligt. Wie PSA am Donnerstag (25. Juni 2020) nach einer Hauptversammlung in Vélizy-Villacoublay bei Paris mitteilte, stimmten die Anteilseigner für mehrere Entschließungen im Zusammenhang mit der geplanten Fusion.

Wegen der Covid-19-Pandemie wurde das Aktionärstreffen als Live-Übertragung ohne physische Anwesenheit der Aktionäre abgehalten. PSA mit den Marken Opel, Peugeot, DS und Citroën und FCA hatten ihre Fusion im Dezember beschlossen. Damit soll der viertgrößte Autohersteller der Welt entstehen.

Die EU-Wettbewerbshüter hatten unlängst Bedenken geltend gemacht und eine vertiefte Prüfung eingeleitet, die sich bis 22. Oktober hinziehen könnte. Brüssel befürchtet, der Zusammenschluss könnte den Wettbewerb auf dem Markt für Lieferwagen einschränken. Die Fusion soll nach früheren Unternehmensangaben bis spätestens Ende März kommenden Jahres abgeschlossen werden.

(fpi)