Payments: Clubhouse ermöglicht Direktzahlungen mit Stripe

Anwender von Clubhouse können Initiatoren mit Direktzahlungen unterstützen. Die Zahlungsabwicklung übernimmt Stripe gegen eine Gebühr, Clubhouse bekommt nichts.

Lesezeit: 1 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 10 Beiträge

Zahlungen können in der Clubhouse-App direkt an Iniiatoren gesendet werden.

(Bild: Clubhouse (Screenshot))

Von
  • Oliver Bünte

Die Live-Podcast-App Clubhouse ermöglicht seinen Nutzern Direktzahlungen an "Initiatoren" (Creator), also an die Nutzer der App, die Gespräche starten und führen. Dazu arbeitet Clubhouse mit dem US-Zahlungsdienstleister Stripe zusammen. Clubhouse verspricht sich von der schlicht Payments genannten Option, dass die "Creator" so einfacher Geld verdienen können und damit einen besonderen Anreiz zur Durchführung von Live-Podcasts haben. Das Geld soll komplett an die Initiatoren gehen, wie es von Clubhouse am Montag heißt.

Die Initiatoren stehen an erster Stelle, versichert Clubhouse in einer Mitteilung zur Einführung von Payments und folgt damit dem im März ausgerufenen "Creator First"-Programms. Die nun ermöglichten Zahlungen sollen ihnen dabei helfen, eine Community aufzubauen und möglichst viele Nutzer auf der Plattform zu halten.

Die Zahlungen sollen zu 100 Prozent an die "Creator" gehen, allerdings wird zusätzlich eine "geringe Kartenbearbeitungsgebühr" vom Auftraggeber der Zahlung fällig.

Um Zahlungen überhaupt durchführen zu können, müssen Anwender von Clubhouse deshalb eine Kredit- oder Debitkarte registrieren. Die Zahlungsabwicklung übernimmt dann der Payment-Anbieter Stripe, ein Start-up, das in der jüngsten Finanzierungsrunde im März 2021 mit 95 Milliarden US-Dollar bewertet worden ist. Die Bearbeitungsgebühr fließt nach Angaben von Clubhouse vollständig an Stripe, Clubhouse erhält davon nichts.

Alle Nutzer von Clubhouse können bereits jetzt Zahlungen über die Payments-Funktion in selbst gewählter Höhe an Initiatoren senden. Der Zahlungsempfang ist jedoch momentan noch auf eine kleine "Test-Gruppe" beschränkt, heißt es von Clubhouse. Den Empfang von Zahlungen wolle man nach und nach ausrollen und gegebenenfalls anpassen. Dazu will Clubhouse das Feedback der Anwender einholen und bei möglichen Änderungen berücksichtigen.

(olb)