PinePhone Pro: Linux-Smartphone wird ab Dezember verschickt

Pine64 präsentiert das Linux-Smartphone PinePhone Pro mit besserer Hardware, Manjaro-Linux und KDE Plasma Mobile.

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Verbindet man das PinePhone Pro via USB-C-Dock mit einem Monitor und Eingabegeräten, wechselt das Telefon in den Desktop-Modus.

(Bild: Pine64)

Von
  • Niklas Dierking

Pine64 bringt mit dem PinePhone Pro eine überarbeitete Version seines Linux-Smartphones auf den Markt. Das neue Pro-Modell hebt sich durch leistungsstärkere Hardware vom bisherigen PinePhone ab. Der Anbieter liefert das PinePhone Pro mit Manjaro-Linux und KDE Plasma Mobile aus, Nutzerinnen und Nutzer sollen aber auch andere mobile Betriebssysteme installieren können. Für Entwickler gibt es das Gerät bereits für 400 US-Dollar (ohne Versand und Zoll) als Vorbestellung.

Pine64 teilt mit, dass die Geräte noch im Dezember ausgeliefert werden sollen. Die sogenannte "Explorer-Edition", die in größerer Stückzahl produziert wird, soll die Käufer Anfang 2022 erreichen. Das Unternehmen plant, die Vorbestellungen ab November für alle Interessierten zu öffnen.

Pine64 baut im Pro-Modell einen für das PinePhone angepassten Sechskern-SoC von Rockchip ein, der mit 1,5 GHz taktet. Auf dem Board sind 4 GByte LPDDR4 Hauptspeicher und 128 GByte eMMC-Flash-Speicher. Das IPS-Panel mit 6-Zoll-Diagonale löst mit 1440 × 720 Pixeln auf. Der IMX258-Kamera-Sensor von Sony auf der Rückseite des Smartphones liefert 13 Megapixel, die Selfie-Kamera 5 Megapixel. Der Akku fasst 3000 mAh.

Smartphone-Zubehör wie die Tastatur oder den Fingerabdrucksensor, den Pine64 für die bisherigen PinePhone-Modelle verkauft hat, bleibt kompatibel. Einzelne Komponenten wie WLAN oder Mikrofon lassen sich über Hardwareschalter unter der Batterieabdeckung deaktivieren. Nutzerinnen und Nutzer können das Telefon mittels USB-C-Dock auch als mobilen Desktop verwenden.

Das Unternehmen schreibt in der Ankündigung auf der Pine64-Webseite, das PinePhone Pro biete aufgrund von Softwarebeschränkungen nicht den gleichen Komfort wie vergleichbare iOS- oder Android-Smartphones. Die Zielgruppe bleiben demnach weiterhin Linux-Enthusiasten und Entwickler. Laut Pine64 bleibt das bisherige PinePhone weiter erhältlich und wird, je nach Ausführung, für 150 bis 200 US-Dollar (ohne Versand und Zoll) im Webshop angeboten.

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(ndi)