Playdate: Kurbel-Konsole soll noch 2021 auf den Markt kommen

Noch in diesem Jahr soll die Mini-Konsole Playdate auf den Markt kommen, ab Juli soll sie vorbestellbar sein. Ob sie nach Deutschland geliefert wird, ist offen.

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(Bild: Playdate)

Von
  • Daniel Herbig

Die eigenwillige Mini-Konsole Playdate ist offenbar fast fertig: Ab Juli will der US-amerikanische Hersteller Panic Vorbestellungen für das Kurbel-Gadget annehmen, im späteren Verlauf des Jahres soll es dann verschickt werden. Panic stellt vorerst 20.000 Exemplare der Playdate her, die jeweils 180 US-Dollar plus Versand kosten werden.

Die Playdate ist eine gelbe Handheld-Konsole mit besonderem Spielkonzept. Neben den klassischen Input-Buttons (zwei Knöpfe rechts, ein D-Pad links) hat sie eine seitliche Kurbel, die beim Spielen eingesetzt werden kann. Alle Spiele für die Playdate werden speziell für die Konsole entwickelt, viele davon sollen die Kurbel als Spielelement nutzen.

Im Spiel "Crankin’s Time Travel Adventure" wird die Kurble etwa dafür eingesetzt, die Spielfigur nach vorne laufen zu lassen oder, beim Kurbeln in die entgegengesetzte Richtung, die Zeit zurückzudrehen. Panic hatte die Playdate im Mai 2019 angekündigt und damals einen Release Anfang 2020 in Aussicht gestellt. Die US-Firma ist unter anderem als Publisher der Hit-Spiele "Firewatch" und "Untitled Goose Game" bekannt.

Die Playdate wird mit 24 statt den ursprünglich angekündigten 12 Spielen starten, kündigte Hersteller Panic nun ebenfalls an. Diese Spiele werden im Verlauf von 12 Wochen nach und nach verteilt. Viele dieser Games wurden von bekannten Entwicklerpersönlichkeiten wie Keita Takahashi (Katamari Damacy) und Bennett Foddy (QWOP) entwickelt. Eigene Spiele soll man über den Browser-Editor Pulp entwickeln können, aufs Gerät kommen sie per Wi-Fi.

Panic hat außerdem Zubehör für die Mini-Konsole angekündigt: einen Akku-Pack, der nebenbei als Standfuß und Stereo-Lautsprecher für die Playdate dient. Der Preis für das flexible Gadget ist noch nicht bekannt. Die Playdate zeigt Spiele auf einem E-Ink Display. Alle Spiele werden in schwarz-weiß bei einer Auflösung von 400 × 240 Pixeln auf 2,7 Zoll dargestellt.

Hersteller Panic verschickt die Handheld-Konsole ausschließlich aus den USA, das Lager befindet sich in Kalifornien. Ob auch nach Deutschland geliefert wird, ist unklar. Zumindest vorerst werde man die Playdate nur an Länder verschicken, die man verlässlich und kostengünstig beliefern kann, schreibt das Unternehmen auf Twitter – welche das sind, blieb offen. Menüs und Spiele der Playdate werden vorerst nur in Englisch angeboten, weitere Lokalisierungen sollen folgen.

(dahe)