Playdate: Kurbel-Konsole wird verschickt – Neubestellungen erst ab 2023

Die kleine gelbe Handheld-Konsole Playdate wird seit einigen Tagen versendet. Wer nun bestellt, soll aber erst 2023 beliefert werden.

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(Bild: Playdate)

Von
  • Daniel Herbig

Die Kurbel-Konsole Playdate wird seit wenigen Tagen verschickt. Laut dem US-amerikanischen Hersteller Panic gehen die ersten Exemplare des Handhels an Käuferinnen und Käufer. Wer jetzt eine Playdate bekommen möchte, muss aber schon früh vorbestellt haben – dem Hersteller zufolge ist die gesamte Produktionskapazität der Playdate schon jetzt mit Vorbestellungen belegt.

Wer jetzt noch eine Kurbel-Konsole bestellen will, muss sich lange gedulden: Laut Panic werden neue Bestellungen voraussichtlich erst im kommenden Jahr erfüllt. Die Playdate wird ausschließlich auf der US-Seite des Unternehmens in US-Dollar angeboten, Panic verspricht aber auch Versand in europäische Länder wie Deutschland, Österreich und die Schweiz.

Wer für die Playdate entwickeln möchte, kann sich auch ohne eigenes Exemplar austoben: Im Februar hat Panic ein Software Development Kit für die Handheld-Konsole veröffentlicht. Ausprobieren kann man die Spiele dann über einen integrierten Simulator inklusive digitaler Kurbel. Die Panic-Konsole Playdate wird mit einer Kurbel gesteuert. Alle Spiele werden speziell für die Playdate entwickelt. Im Spiel "Crankin’s Time Travel Adventure" wird die Kurbel etwa dafür eingesetzt, die Spielfigur nach vorne laufen zu lassen oder – beim Kurbeln in die entgegengesetzte Richtung – die Zeit zurückzudrehen.

Panic hatte im vergangenen Sommer damit begonnen, Vorbestellungen für das Kurbel-Gadget anzunehmen. Bei den ersten 5000 produzierten Exemplaren war ein kritischer Akkufehler festgestellt worden, weshalb die Akkus bei allen Produktionskonsolen ausgetauscht werden mussten. Vorerst sollten 20.000 Exemplare der Playdate hergestellt werden, schrieb Panic in einem Blog-Eintrag im vergangenen November.

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Das US-Unternehmen berichtete außerdem von weiteren Lieferproblemen: Die CPU, die in die ersten Playdate-Konsolen eingebaut wird, war ausverkauft – laut Panic würde es zwei Jahre dauern, um Nachschub zu bekommen. Man habe daher eine Hardware-Revision mit anderem Mainboard entwickelt, in die eine besser verfügbare CPU passt.180 Dollar plus Lieferkosten

(dahe)