Playstation 5: Neue Firmware-Version schaltet M.2-Slot frei

Die Playstation 5 bekommt endlich die Möglichkeit, den Speicher zu erweitern: Sony testet eine neue Firmware-Version, die den M.2-Slot freischaltet.

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Bislang hatte der M.2-Slot der PS5 keine Funktion. Bald soll man endlich den Speicher der Konsole erweitern können.

(Bild: heise online)

Von
  • Daniel Herbig

Sony testet ein Firmware-Update für die Playstation 5, das dem M.2-Slot der Spielkonsole endlich eine Funktion gibt: Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Beta-Programms können nun erstmals den Speicherplatz ihrer Spielkonsole vergrößern. Ein künftiges Software-Update soll die Möglichkeit der Speichererweiterung dann für alle Nutzer der PS5 verfügbar machen.

Unter der rechten Seitenplatte befindet sich bei allen Modellen der Playstation 5 ein Steckplatz für M.2-Kärtchen. Dieser Slot war bislang aber schlicht nutzlos: Dort eingesteckte SSDs verhinderten den korrekten Start der Sony-Spielkonsole. Im Test von heise online bootete die Konsole zwar mit eingesteckter M.2-SSD (Samsungs SSD 980 Pro), verweigerte dann aber doch mit dem Hinweis den Dienst, man solle die Zusatz-SSD entfernen.

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Für das Beta-Programm kann man sich auf Sonys Webseite registrieren. Auch Deutsche können teilnehmen – Voraussetzung ist eine PS5. Um zum Beta-Programm zugelassen zu werden, muss man über 18 Jahre alt sein. Außerdem soll man sich verpflichten, Sony Feedback über neue Funktionen zu geben.

Sony hatte stets betont, dass die Funktionalität für den M.2-Slot nachgereicht werden solle. Nicht jede SSD kann aber genutzt werden: Sony setzt PCIe-Gen4-Speichermedien mit Übertragungsgeschwindigkeiten von 5,5 GByte/s voraus, die mit dem eingebauten Speicher Schritt halten können. Außerdem empfiehlt das Unternehmen, SSDs nur mit Kühlkörper zu betreiben. Auf seiner US-Webseite gibt Sony einen Überblick über die weiteren Anforderungen, die eine SSD erfüllen muss, um mit der PS5 zu funktionieren.

Die Playstation 5 kommt mit 825 GByte NAND-Flash-Speicher, von denen sich lediglich 695 GByte für Spiele und andere Dateien nutzen lassen. Mehr als eine Handvoll moderner Blockbuster-Titel kann also nicht gleichzeitig auf einer Konsole installiert sein. Seit April lassen sich Spiele auch auf externen Speichermeiden ablegen – allerdings nur zur Sicherheitsverwahrung, starten kann man sie von dort nicht.

Microsofts Xbox Series X nutzt im Gegensatz zu Sony einen proprietären Steckplatz für die Speichererweiterung, der gemeinsam mit Seagate entwickelt wurde. Die Auswahl bei den Speicherkarten ist dementsprechend klein, es gibt nur ein 1-TByte-Modell von Seagate. Einen Vorteil hat das System der Series X aber gegenüber der PS5: Es gab bereits zum Launch die Möglichkeit, den Speicher zu erweitern.

(dahe)