Poco M3: Halb Smartphone, halb Powerbank

Pocos 150-Euro-Smartphone M3 ist mit riesigem 6000-mAh-Akku, Triple-Kamera und 6,5-Zoll-Display ausgestattet.

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(Bild: Poco)

Von
  • Robin Brand

Halb Smartphone, halb Powerbank: Das Poco M3 ist ein Einsteiger-Smartphone mit satter Akkukapazität. Dank Reverse Charging lassen sich auch andere Geräte per Kabel mit dem integrierten 6000-mAh-Akku laden. Wird das für Dezember angekündigte Smartphone nicht als Powerbank benutzt, soll es laut Hersteller bei normaler Nutzung drei Tage lang durchhalten. Das beiliegende Netzteil lädt das Gerät mit 18 Watt.

Auch abgesehen vom Akku ist das Poco M3 ordentlich ausgestattet für ein 150-Euro-Smartphone. Das 6,5 Zoll große IPS-Display löst mit 2340 × 1080 Pixeln auf und erreicht laut Poco eine maximale Helligkeit von 400 cd/m².

(Bild: Poco)

Das Smartphone ist mit drei Kameras ausgerüstet, von denen sich allerdings nur zwei direkt ansteuern lassen. Neben der 48-Megapixel-Hauptkamera (Blende f/1,8) ist das eine 2-Megapixel-Makrolinse. Ein weiterer 2-Megapixel-Sensor sammelt Tiefeninformationen. Die Frontkamera (f/2) nimmt 8-Megapixel-Fotos auf.

Angetrieben wird das Smartphone von einem Qualcomm Snapdragon 662 (4 × ARM Cortex-A73 mit bis zu 2 GHz und 4 × ARM Cortex-A53 mit bis zu 1,8 GHz). Der Hauptspeicher ist 4 GByte groß. Der 64 respektive 128 GByte große interne Speicher lässt sich per MicroSD-Karte um bis zu 512 GByte erweitern. Daneben nimmt das Smartphone zwei SIM-Karten auf. Eine Kopfhörerbuchse gehört ebenfalls zur Ausstattung wie Stereospeaker. Entsperrt wird per Fingerabdrucksensor an der Gehäuseseite.

Als Einstieger-Smartphone mit großer Akkukapazität positioniert Poco das M3 als Alternative zum kürzlich vorgestellten Motorola G9 Power. Wie das Poco ist das G9 Power mit 6000-mAh-Akku ausgestattet und lädt damit auch andere Geräte. Es ist bereits seit Anfang November im Handel.

Das Poco M3 kommt mit Android 10 in den Handel. Poco machte keine Angaben dazu, ob ein Upgrade auf Android 11 erfolgt. Das ab 2. Dezember erhältliche Gerät kostet in der 64-GByte-Version 150, mit 128 GByte Flash 170 Euro.

(rbr)