Poliermaschine für 3D-Drucke

Schön glänzende Oberflächen sind beim herkömmlichen Filament-3D-Druck nicht möglich. Der Polymaker Polisher soll das ändern können.

Lesezeit: 1 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 36 Beiträge
Von
  • Heinz Behling

Dass Filament-3D-Drucker (FDM-Drucker) Objekte schichtweise zusammensetzen, sieht man denen auch an: Riefige Oberflächen sind die Folge dieses Aufbaus. Durch Schleifen, Polieren oder Spachteln lassen sich solche Oberflächen zwar veredeln, das ist aber recht arbeitsintensiv.

Hersteller Polymaker will mit seinem Polisher diesen Vorgang vollautomatisch ausführen. Objekte, die mit den speziellen Filamenten Polysmooth oder Polycast desselben Herstellers gedruckt wurden, können in der Maschine nachbehandelt werden. Mit einem Alkoholnebel wird der Kunststoff an der Oberfläche der Druckobjekte angelöst.

Unter dem dichten Alkoholnebel wird die Oberfläche der Druckobjekte geglättet.

(Bild: Polymaker)

Diese dünne flüssige Schicht verschmilzt dadurch in 20 bis 40 Minuten zu einer hochglänzenden Oberfläche, die keinerlei Riefen mehr aufweisen soll.

Der Hersteller zeigt beeindruckende Bilder.

(Bild: Polymaker)

In Deutschland ist der Polisher unter anderem bei Conrad und Reichelt zu Preisen ab knapp 350 Euro erhältlich. Die passenden Filamente gibt es zu einem Kilopreis von knapp 60 Euro. Weitere Händler finden Sie über die Herstellerseite.

(hgb)