Porsche Design AOC Agon Pro PD32M: Flotter 4K-Monitor mit Mini-LEDs

AOC und Porsche Design bringen einen High-End-Monitor, der sich sehen lassen kann: 4K-Auflösung, 144 Hertz, HDMI 2.1 und Mini-LEDs mit 1600 cd/m².

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(Bild: Porsche Design / AOC)

Von
  • Mark Mantel

Die beiden Firmen AOC und Porsche Design gehen in ihrer Kooperation in die Vollen: Der Agon Pro PD32M ist der bisher teuerste Monitor aus dieser Partnerschaft, vereint dafür aber bisher einzigartige Eigenschaften. Unter den Mini-LED-Modellen ist das AOC-Modell mit einem Preisschild von 2000 Euro zudem nicht so teuer wie einige Modelle der Konkurrenz.

Der Agon Pro PD32M verwendet ein 32 Zoll großes IPS-Panel, das 3840 × 2160 Pixel mit maximal 144 Hertz darstellt und zur Beleuchtung Mini-LEDs verwendet. Grafikkarten können die Bildwiederholrate mit Adaptive Sync dynamisch vorgeben (Variable Refresh Rate, VRR), die Spitzenhelligkeit bei HDR-Inhalten liegt bei 1600 cd/m². Damit erfüllt das Display die Vorgaben für den VESA-Standard DisplayHDR 1400. Der DCI-P3-Farbraum wird laut Porsche Design zu 97 Prozent abgedeckt. Da es bislang aber nur die Shop-Seite bei Porsche Design und noch keine Produktseite bei AOC gibt, fehlen noch einige Details zur Technik.

Die Webseite PC Monitors vermutet, dass das Panel vom taiwanischen Hersteller AU Optronics stammt und Quantenpunkte in Kombination mit 10 Bit Farbtiefe pro Kanal für den hohen Farbraumumfang verwendet. Die Hintergrundbeleuchtung lässt sich bei HDR-Inhalten typischerweise in 576 oder 1152 Zonen einstellen.

Porsche Design AOC Agon Pro PD32M (9 Bilder)

(Bild: Porsche Design / AOC)

Bei den Anschlüssen gehört der Agon Pro PD32M zu den moderneren Vertretern seiner Art: Ohne Komprimierung lässt sich das Display über zwei HDMI-2.1-Anschlüsse mit voller Auflösung und Bildwiederholrate betreiben. DisplayPort 1.4 schafft das nur mit weniger Hertz, einer Farbunterabtastung oder der praktisch nicht sichtbaren Display Stream Compression (DSC). Ob der Monitor DSC beherrscht, ist derzeit nicht bekannt.

DisplayPort 1.4 ist beim Agon Pro PD32M vor allem dann wichtig, wenn man etwa ein Notebook per USB Typ C anschließen möchte: Die Verbindung überträgt ein DisplayPort-1.4-Signal, lädt ein angeschlossenes Gerät laut der Datenbank von Display Specification mit bis zu 65 Watt und überträgt gleichzeitig Daten. Mit viermal USB 3.2 Gen 2 Typ A (5 Gbit/s, früher USB 3.0 genannt) und Klinkenanschluss am Monitor lässt sich der Agon Pro PD32M als Notebook-Dockingstation nutzen. Alternativ zu HDMI 2.1 und USB-C gibt es auch einen normalen DisplayPort-1.4-Eingang.

Der Aluminiumstandfuß des Agon Pro PD32M ist offenbar höhenverstellbar, lässt sich zugunsten einer VESA-Halterung aber auch abnehmen. Im Lieferumfang befindet sich zudem eine Fernbedienung zur Steuerung des Monitormenüs (OSD).

Porsche Design verkauft den Agon Pro PD32M im eigenen Online-Store für 2000 Euro. Im Preisvergleich gibt es bisher nur ein Dutzend Monitore mit Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung, die von 1000 bis 5800 Euro reichen. Die günstigsten Modelle stellen allerdings nur 2560 × 1440 Pixel dar. Ultra HD und 144 Hertz gibt es mit dem Elite XG321UG, der jedoch 3250 Euro kostet und noch nicht lieferbar ist.

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