Portalroboter aus PVC-Rohren selbstgebaut

Beim Selbstbau eines Portalroboters macht der Rahmen einen erheblichen Teil des Aufwands aus – weshalb Maker hier gern zu außergewöhnlichen Materialien greifen.

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Von
  • Carsten Meyer

Die bei Portalroboter-Nachbauten beliebten Aluminiumprofile sind (vor allem derzeit) nicht nur teuer, sondern für den mit einer weniger gut ausgestatteten Werkstatt gesegneten Maker auch schwierig zu verarbeiten. Der Instructables-Blogger Tuenhidiy griff stattdessen zu simplen PVC-Rohren, wie sie für die Sanitärinstallation gebräuchlich sind. Daraus hat er bereits eine Polarkoordinaten-CNC-Maschine, einen Plotter und einen Lasergravierer gebaut. Alle drei Maschinen verwenden einen Arduino mit der allgegenwärtigen GRBL-Firmware und einem Schrittmotortreiber-Shield.

Plotter/Portalroboter aus PVC-Rohren: Das Material ist billig, einfach zu beschaffen und sehr leicht zu bearbeiten.

Die für den Maschinenrahmen verwendeten Rohre, Winkel und T-Stücke werden verklebt, eine sorgfältige Planung des Aufbaus ist daher Voraussetzung. Auf seinem Youtube-Channel und in seinem Blog beschreibt der Autor aber sehr detailliert, in welcher Reihenfolge der Aufbau erfolgen muss.

Besonders interessant ist der Aufbau des großen Plotters/Portalroboters, der mit einem Riemenantrieb nach dem CoreXY-Prinzip funktioniert; hier wurde die Y-Ebene allerdings mit der Z-Ebene vertauscht, so dass ein CoreXZ-Portal entsteht. Vorteil eines Core-Antriebs ist, das auf dem in zwei Richtungen bewegten Werkzeugträger kein Schrittmotor montiert werden muss. Da es die PVC-Rohre in verschiedensten Durchmessern gibt, lässt sich die Maschinengröße fast beliebig skalieren.

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