Probleme beim Versandhaus Otto: Kunden konnten fremde Daten einsehen

Beim Versandhaus Otto hat es Probleme nach einer Softwareaktualisierung gegeben. Kunden konnten Bestelldaten anderer Kunden einsehen.

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(Bild: Screenshot: Otto.de)

Von
  • Eva-Maria Weiß

Nach einer Softwareaktualisierung des Shops konnten Otto-Kunden Bestelldaten anderer Kunden einsehen. Betroffen waren mehrere hundert Nutzer. Der Fehler wurde laut des Versandhauses innerhalb einer knappen halben Stunde rückgängig gemacht. Dennoch hat Otto den Vorfall bereits der zuständigen Datenschutzbehörde gemeldet und entschuldigt sich.

Leser haben heise online geschrieben, dass sie in ihren eigenen Otto-Konten Bestellungen anderer Leute sehen konnten, samt Produkt, Name, Lieferadresse und Zahlungsmethode. Nicht zu den Informationen gehörten die Zahlungsdaten, Geburtstag und Passwörter. Auch ließen sich keine Änderungen in den Konten der Nutzer vornehmen.

"Es handelte sich dabei um keine bekannte Fehlfunktion der App oder des Shops, sondern um ein einmalig auftretendes Ereignis", erklärt Otto auf Nachfrage. Man habe den Fehler schnell bemerkt, gestoppt und nach sofortiger Analyse auch dafür sorgen können, dass er nicht erneut auftritt. "Ein solcher Fehler darf nicht passieren und wir entschuldigen uns in aller Form für diese Unannehmlichkeit."

Was genau bei der Aktualisierung schief gelaufen ist, wird weiterhin untersucht, ebenso, inwieweit es ein Verstoß gegen die DSGVO ist. Otto ist dabei, die betroffenen Kunden zu informieren.

(emw)