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Prototypen hängend testen

Wie Prototypen auch in einer vollen Werkstatt einen sicheren Platz finden, zeigen wir in der Make-Ausgabe 3/22.

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Von
  • Akos Fodor

Gerade, wer an mehreren Projekten gleichzeitig arbeitet, leidet unter chronischem Platzmangel. So muss häufig auf-, weg- und zurückgeräumt werden. Die Gefahr, einen Prototypen dabei zu beschädigen, ist besonders zu Projektbeginn recht groß. Bei elektronischen Aufbauten können Fehler oder Kurzschlüsse auftreten, wenn sich Kontakte lösen oder fälschlicherweise berühren. Die anschließende Fehleranalyse ist zeitaufwendig und lästig. Wo könnte also ein geeigneter und dauerhafter Ort für erste Prototypen sein, wenn schon alle anderen Arbeitsbereiche belegt sind?

Make 3/22

Mehr zum Thema gibt es in Ausgabe 3/22 der Make.

Dieser Frage hat sich der Autor Gerd Michaelis in der Make-Ausgabe 3/22 gewidmet. Seine Lösung lautet: zur Seite schieben. Damit meint er jedoch nicht die Objekte auf dem Tisch, sondern die vertikale Arbeitsfläche, die er entwickelt und vor seinem Wandregal befestigt hat. An ihr haften hängende Prototypen aus verkabelten Platinen mithilfe spezieller magnetischer Halterungen. Michaelis hat sie selbst für den 3D-Druck entworfen und erklärt in seinem Projektbericht, was sie besonders macht, wieso sie so gut funktionieren und was es beim Nachbau noch zu beachten gibt.

Ob für ein unsichtbares Schloss oder einen Futter-Apparat mit Zugangskontrolle: RFIDs sind vielseitig einsetzbar, können Zugänge protokollieren und beschränken. Außerdem durchdringen sie Materialien wie Holz oder Kunststoff und eignen sich daher ideal für versteckte Zugangsmechanismen. Wie sie unkompliziert auch in eigene Projekte eingebunden werden können, zeigt Stefan Draeger Schritt für Schritt in der Make-Ausgabe 3/22. Wer lernen möchte, wie man ein RFID-Modul mit einem ESP32 verbindet, RFIDs ausliest und speichert sowie externe Geräte über ein Relais anbindet, ist hier genau richtig. Außerdem wird erklärt, wie man einen automatischen E-Mail-Alarm einrichtet, der unbefugte Zutrittsversuche meldet und das System so noch ein Stück sicherer macht.

Die Ausgabe 3/22 der Make ist online und am Kiosk erhältlich. Mit einem unserer Abos lag das Heft sogar bereits im Briefkasten. Außerdem können Sie die Make bequem als Printversion oder PDF im Heise Shop bestellen. Wenn Sie die Make lieber digital lesen, können Sie das in unseren Apps für iOS und Android. Online finden Sie auch das Inhaltsverzeichnis der Make 3/22.

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(akf)