Prozessautomatisierung: Camunda BPM 7.13 dokumentiert jetzt in OpenAPI

Mit dem OpenAPI-Standard sollen Nutzer der Prozessautomatisierungs- und Management-Plattform REST-APIs einfacher dokumentieren können.

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Der Berliner Open-Source-BPM-Experte Camunda will seine gleichnamige Prozessautomatisierungs- und Management-Plattform für Entwickler attraktiver gestalten. Dafür sieht das nun veröffentlichte Release 7.13 vor, dass die REST-APIs jetzt mithilfe des OpenAPI-Standards dokumentiert werden. Das soll es Entwicklern erleichtern, Camunda mit REST-API-Clients zu integrieren, die in der Programmiersprache ihrer Wahl realisiert sind, beispielsweise JavaScript/Node.js, Python oder C#.

Zudem stellen die Berliner Entwickler mit dem Release erstmals eine "leichtgewichtige" Distribution der (Prozess-)Orchestierungs-Engine zur Verfügung. Die "Camunda BPM Run"-Distribution wird in containerisierten Umgebungen wie Docker und Kubernetes bereitgestellt und lässt sich über REST-API aufrufen. Dedizierte Java- oder Application-Server-Skills sind folglich nicht mehr erforderlich.

Zu den weiteren Neuerungen des 7.13-Releases zählt die Unterstützung der Standardnotation DMN 1.3 (Decision Model and Notation) mit FEEL 1.2 (Friendly Enough Expression Language), mit deren Hilfe sich komplexere Entscheidungsausdrücke implementieren lassen sollen.

Weitere Informationen finden sich in der Ankündigung. Camunda BPM wird als kostenlose Open Source Community Edition sowie als kommerzielle Enterprise Edition vertrieben.

(ane)