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PureSync 7.0: Schattenkopien nach Bedarf

Moritz Förster

(Bild: hispan/Shutterstock.com)

Im neuen Major Release führt die Backup-Software PureSync einige Funktionen für Schattenkopien ein, darunter einen Dateiexplorer.

Version 7.0 erweitert die Windows-Backup-Software PureSync um mehrere neue Funktionen: Unter anderem lassen sich nun händisch oder automatisiert Schattenkopien anlegen. Diese duplizieren zunächst ausschließlich das Inhaltsverzeichnis des Speichermediums. Zu Beginn nimmt dies nur wenige Megabyte in Anspruch und lässt sich in unter einer Minute erstellen.

Ändert sich eine Datei, bleibt die alte Version in der Schattenkopie erhalten – PureSync sichert sie und die neue Datei getrennt. So lassen sich versehentlich gelöschte Daten oder ältere Versionen wiederherstellen. Beim Systemlaufwerk kann der Nutzer zwischen einem Wiederherstellungspunkt oder einer Schattenkopie wählen: Ersterer erfasst ausschließlich systemrelevante Dateien und Ordner.

Die Entwickler weisen in der Ankündigung des neuen Release ausdrücklich darauf hin, dass Schattenkopien kein Backup [1] ersetzen: Bei einem Defekt des Speichermediums sind auch diese nicht mehr verfügbar.

Ebenfalls neu ist der Shadow Copy Explorer. Mit ihm können Nutzer ihre Schattenkopien erstellen und durchsuchen. Geänderte Dateien markiert das Tool farbig, auch eine Zweiseitenansicht ist mit an Bord.

Neu in PureSync 7.0 ist unter anderem der Shadow Copy Explorer für Schattenkopien.

(Bild: Jumping Bytes Software)

Auf Wunsch kann PureSync Dateien nun sicher löschen: Hierbei überschreibt die Software Dateinamen und -inhalt, sodass sie sich nicht mehr wiederherstellen lässt. Neu sind fürs Backup ferner Dateifilter pro Verzeichnis, so lassen sich zum Beispiel spezifische Dateitypen für eine Sicherung vorsehen.

Außerdem hat Anbieter Jumping Bytes die Oberfläche überarbeitet. Vorlagen für jeden Jobtyp sammelt PureSync nun in eigenen Listen. Völlig neu ist hier die Rubrik Löschen, über die sich zum Beispiel bestimmte Dateien oder Dateitypen automatisch zu einem bestimmten Zeitpunkt löschen lassen.

Details zur Version 7.0 finden sich auf puresync.de [2]. Der Münchner Entwickler Jumping Bytes bietet PureSync als Freeware für Privatanwender an, Unternehmen erhalten mit der Professional-Version einige Zusatzfunktionen.

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(fo [4])


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-6066881

Links in diesem Artikel:
[1] https://www.heise.de/select/ct/2021/10/2104113485802318019
[2] https://www.puresync.de/presse/pressemitteilungen/09-06-2021
[3] https://www.heise.de/ix/
[4] mailto:fo@heise.de