Java-Framework Quarkus 2.1: Experimentelle Dev Services für Keycloak

Das Java-Framework Quarkus bringt in Version 2.1 Dev Services für Keycloak mit, eine Open-Source-Software für Identity- und Access-Management.

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(Bild: HAKINMHAN / Shutterstock.com)

Von
  • Maika Möbus

Einen Monat nach Quarkus 2.0 ist Version 2.1 erschienen. Die neuen Features betreffen das Identity Management sowie die Anbindung an Microsoft SQL Server und Kotlin.

Quarkus hat sich zum Ziel gesetzt, den Entwicklungsprozess zu vereinfachen und führte dazu mit Version 1.13 Dev Services ein, die im Entwicklungsmodus vorkonfigurierte Entwicklungscontainer bereitstellen. In Version 2.1 hat das Quarkus-Team diesen Service auf OpenID Connect ausgeweitet: Dev Services für den OpenID-Connect-Keycloak-Provider stehen als experimentelles Feature bereit.

Standardmäßig sind die neuen Dev Services beim Starten der quarkus-oidc-Erweiterung aktiviert und stellen einen Keycloak-Container zur Verfügung. Bei Keycloak handelt es sich um eine von Red Hat entwickelte Open-Source-Software, die dem Identity- und Access-Management dient.

Die Kotlin-Erweiterung und das Kotlin-Tooling haben in Quarkus 2.1 den Sprung auf Kotlin 1.5.21 vollzogen, die Integration mit der JVM-Programmiersprache verbleibt jedoch laut Dokumentation im Preview-Modus. Zudem erhält die Anbindung an Windows SQL Server in Quarkus 2.1 die reaktive Treibererweiterung quarkus-reactive-mssql-client.

Das Quarkus-Team stellt einen Migration Guide zur Verfügung, um den Umstieg von Version 2.0 auf Version 2.1 zu erleichtern. Darin wird beispielsweise darauf hingewiesen, dass die @WithName-Annotation für @ConfigMapping nun anstatt einer transformierten Version den bestehenden Namen verwendet. Beispielsweise wird hier ab Quarkus 2.1 der exakte Name theHost beibehalten, der sich zuvor in the-host gewandelt hätte:

@ConfigMapping​

interface Server {​

 @WithName("theHost")​

 String server();​

}​

Die Highlights in Quarkus 2.1 zeigt ein Blogeintrag, das komplette Changelog findet sich auf GitHub.

(mai)