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ROG Flow Z13: Spieletaugliches Tablet mit GeForce-RTX-GPU

Gaming statt iGPU: Asus gönnt dem Tablet ROG Flow Z13 eine Mittelklasse-GPU. Bei größeren Gaming-Notebooks kommen bessere Bildschirme von 16:10 bis Mini-LED.

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(Bild: Asus)

Von
  • Florian Müssig

Mit ansteckbaren Tastaturen lassen sich Tablet wie Notebooks nutzen, doch die darin eingebauten Komponenten sind üblicherweise auf Office-Arbeiten und Video-Gucken ausgelegt. Beim ROG Flow Z13 hat Asus hingegen an Gamer gedacht, denn zusätzlich zu einem Intel-Prozessor der zwölften Core-i-Generation sind Nvidia-GPUs bis zum GeForce RTX 3050 Ti an Bord. Um diese Komponenten in dem 12 Millimeter dünnen und 1,1 Kilogramm leichten Tablet kühlen zu können, fährt Asus alles auf, was geht: Eine große Vapor Chamber hält mit Flüssigmetall Kontakt zu den Chips; mehrere Lüfter führen die Abwärme nach außen.

Im Gaming-Tablet Asus ROG Flow Z13 steckt eine Mittelklasse-GPU von Nvidia.

(Bild: Asus)

Für noch mehr 3D-Performance ist eine proprietäre Schnittstelle an Bord, über die externe GPUs der XG-Mobile-Serie Anschluss finden. Diese eGPUs sind vor einem Jahr debütiert und konnte bislang nur mit dem Schwestergerät RoG Flow X13, einem besonders leichten Notebook, verwendet werden. Bislang gab es sie mit GPUs bis hinauf zur GeForce RTX 3080; in Kürze soll eine AMD-Version mit Radeon RX 6850 XT folgen.

Den stiftbedienbaren 13-Zoll-Touchscreen im 16:10-Format gibt es mit 4K-Auflösung und 60 Hz oder mit Full-HD-Auflösung und 120 Hz. Eine magnetisch andockende Tastatur liegt bei; ihre Tasten werden standesgemäß von RGB-LEDs erleuchtet. Beide sollen eine maximale Helligkeit von 500 cd/m² und mindestens den sRGB-Farbraum abdecken.

Das ROG Flow Z13 (GZ301) soll noch im ersten Quartal erscheinen; die Preise beginnen bei 1900 Euro.

Bei den High-End-Notebooks der RoG-Zephyrus-Serie rückt Asus die Bildschirme in den Fokus – etwa durch den Wechsel von 16:9 auf 16:10 mit mehr Bildhöhe. Das gilt etwa für das 2022er-Modell des kompakten ROG Zephyrus G14 – und dort ist endlich auch eine Webcam an Bord. Das neue G14 (GA402) wird zudem ein reines AMD-Gerät, denn zu Ryzen-6000-Prozessoren gesellt sich statt einer Nvidia-GPU AMDs Neuling Radeon RX 6000S. Die Preise beginnen bei 1900 Euro.

Zusätzlich führt Asus das Qualitätssiegel ROG Nebula Display ein. Unter der nebulösen Bezeichnung sind mehrere Aspekte zusammengefasst, darunter die vollständige Abdeckung des DCI-P3-Farbraums, 8 Bit Farbtiefe, 500 cd/m² maximale Helligkeit und hohe Bildwiederholraten (mindestens 240 Hz bei Full HD oder mindestens 120 Hz bei höheren Auflösungen).

Noch eine Stufe drüber liegt RoG Nebula HDR: Hier sind mindestens 10 Bit Farbtiefe gefordert sowie 1100 cd/m² maximale Helligkeit. Realisiert wird letzteres über ein Panel mit Mini-LED-Beleuchtung, die 512 Zonen umfasst – und damit die Normen Dolby Vision HDR und DisplayHDR 1000 erfüllt. Ein solches Panel kommt vorerst aber nur in einem einzigen Notebook zum Einsatz, nämlich dem Dual-Screen-Gerät RoG Zephyrus Duo 16.

Der Hauptbildschirm des ROG Zyphyrus Duo 16 wird wahlweise von Mini-LEDs in etlichen getrennten Zonen beleuchtet.

(Bild: Asus)

Dort erfüllt nur der Hauptbildschirm die Nebula-HDR-Anforderungen; der Zweitbildschirm zwischen Tastatur und Deckel ist ein herkömmliches IPS-Panel. Er ist beweglich montiert und stellt sich beim Hochklappen des Deckels schräg, was ihn näher an den Hauptbildschirm rückt und weitere Kühlöffnungen freilegt. Letztere sind notwendig, um das leistungsstarke Duo aus AMD Ryzen 9 6980HX und Nvidia GeForce RTX 3080 Ti adäquat zu kühlen. Auch hier kommt zur besseren Wärmeübertragung Flüssigmetall zum Einsatz.

Das ROG Zephyrus Duo 16 (GX650) kostet mindestens 3300 Euro und soll noch vor April erscheinen.

Im gleichen Zeitraum sollen die Gaming-Notebooks der High-End-Serien ROG Strix und ROG Strix Scar (jeweils G15 und G17) renovierte Innenleben mit zwölfter Core-i-Generation oder Ryzen 6000 bekommen. Nebula-Bildschirme gibt es dort nicht, dafür aber besonders flotte Panels mit bis zu 360 Hz. Die Strix kosten ab 1400 Euro, die Strix Scar ab 2700 Euro.

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