Razer Tomahawk: Kleiner Gaming-PC kommt mit GeForce RTX 3080

Mainboard samt Prozessor stammen beim Tomahawk von Intel in Form des Compute Elements. Das Gehäuse fasst 11,5 Liter.

Lesezeit: 1 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 8 Beiträge

(Bild: Razer)

Von
  • Mark Mantel

Knapp ein Jahr nach der Ankündigung hat Razer den kompakten Gaming-PC Tomahawk finalisiert. Herzstück bildet weiterhin Intels sogenanntes Compute Element, das aus einer kleinen Basisplatine samt aufgelötetem Mobilprozessor, zwei SO-DIMM-Steckplätzen für DDR4-RAM und einen M.2-Steckplatz besteht.

Verglichen mit dem Prototyp von der CES-Messe Anfang Januar hat Razer Änderungen am Gehäuse und der Ausstattung vorgenommen: Anstelle von Seitenteilen aus Hartglas tritt gelochtes (Mesh-)Aluminium, das die Kühlung verbessern sollte. Zudem stattet Razer den Tomahawk jetzt auch mit einer GeForce RTX 3080 aus – die früher gezeigten GeForce-Modelle RTX 2080 Ti und RTX 2080 SUPER sind inzwischen veraltet.

Das Einschubsystem, mit dem sich das System hinten herausziehen lässt, bleibt erhalten. Ebenso der Aufbau mit zwei Kammern, bei dem die Grafikkarte mittels Basisplatine parallel zum Compute Element positioniert wird.

Razer sieht in der Basiskonfiguration 16 GByte DDR4-2666-RAM, eine 512 GByte große PCI-Express-SSD und eine 2-TByte-HDD vor. CPU-seitig kommt Intels Core i9-9980HK mit acht Rechenkernen und Taktfrequenzen von 2,3 bis 4,8 GHz zum Einsatz – verglichen mit dem Nachfolger Core i9-10980HK ist die CPU in der Spitze 500 MHz langsamer. Ein 750-Watt-Netzteil versorgt den PC mit Strom.

Razer verkauft den Tomahawk ab dem 10. Dezember 2020 in den USA über die eigene Webseite. Die Markteinführung in Europa findet üblicherweise wenige Wochen später statt. Los geht es ab 2400 US-Dollar, umgerechnet etwa 2350 Euro mit 19 Prozent Mehrwertsteuer (in US-Preisen nicht enthalten).

(mma)