Remotezugriff überall: Anydesk 6 bringt 2FA und Gruppenrichtlinien

Die neue Version der Remote-Desktop-Lösung zentralisiert das IT-Management, verbessert die Sicherheit und vereinfacht die Zusammenarbeit.

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(Bild: Anydesk)

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Die AnyDesk Software GmbH will mit der neuen Version Fernzugriffe schneller, sicherer und einfacher machen. Vor allem das zentrale Management habe man verbessert, getrieben durch Feedback von den Benutzern, schreibt der Hersteller in einer Pressemitteilung.

Die Version 6 beherrscht jetzt beispielsweise Windows-Gruppenrichtlinien aus Active Directory, mehrere Passwörter für den unbeaufsichtigten Zugriff sowie mehr Sicherheit durch Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA). Die Erweiterung zum Passwortschutz ist mit zeitbasierten Einmal-Kennwörtern implementiert und lässt sich mit QR-Codes und Apps wie Googles Authenticator benutzen. Alle Sitzungen unterstützen ab sofort Perfect Forward Secrecy (PFS).

Außerdem hat der Hersteller Features wie Wake-On-LAN und die Synchronisation des Android-Adressbuches integriert. Ebenso neu sind erweiterte Optionen fürs Aufzeichnen von Sitzungen, die sich jetzt mit nur einem Klick starten und stoppen lassen und schnelle Sprünge zu bestimmten Stellen in einer Aufnahme erlauben. In virtuellen Workshops, Meetings und Trainings lassen sich so Sitzungen spontan oder gezielt teilweise aufzeichnen und durchsuchen.

AnyDesk basiert auf dem Videocodec DeskRT und erlaubt das Übertragen des eigenen Bildschirminhalts und Systems inklusive Datenzugriff an entfernte Rechner. Als Freeware verfügbar, ermöglicht es Fernzugriff mit zwei verschiedenen Mauszeigern, etwa zum gemeinsamen Bearbeiten eines Dokumentes. In Zeiten von Corona scheint das ein einträglicher Markt: "Remote-Desktop-Software ist momentan gefragt wie nie, wir haben erst kürzlich die Marke von 200 Millionen Downloads erreicht." erklärt Philipp Weiser, Gründer und Geschäftsführer der AnyDesk Software GmbH. Anydesk läuft laut Herstellerangaben "auf allen Geräten und Betriebssystemen": Windows, macOS, iOS, Android, Linux, FreeBSD "und sogar dem Raspberry Pi".

(mfe)