"Resident Evil 8": Capcom behebt Kopierschutz-Ruckler

Eine gecrackte Version von "Resident Evil 8" lief flüssiger als das Original. Nun behebt Capcom die Ruckler, die mit dem Kopierschutz in Verbindung stehen.

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(Bild: Capcom)

Von
  • Daniel Herbig

Capcom hat ein neues Update für "Resident Evil 8" veröffentlicht, das mit dem Kopierschutz im Zusammenhang stehende Ruckler beheben soll. Die neue Version steht bei Steam zum Download bereit und bringt zusätzlich AMDs Upscaling-Technik FidelityFX Super Resolution ins Actionspiel.

Dass die PC-Version von "Resident Evil 8" an bestimmten Stellen ruckelt, war Spielern und Fachmedien schon länger aufgefallen. So kam es beispielsweise ausgerechnet beim Töten von Zombies regelmäßig zu Stotterern – eine Tätigkeit, die in "RE8" recht häufig gefragt ist.

In der vergangenen Woche kochte die Diskussion um die Ruckler erneut hoch: Eine frisch erschienene Raubkopie des Actionspiels lief auf dem PC nämlich komplett ruckelfrei. Die Erklärung: Die Kopierschutzmaßnahmen von "Resident Evil 8" waren für die Stotterer verantwortlich. Mehere Medien, darunter Ars Technica und Digital Foundry, konnten bestätigen, dass die gecrackte Version besser lief als das gekaufte Spiel.

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Der neue Patch für "RE8" soll diese Ruckler nun beheben. Dafür wurden die Kopierschutzmaßnahmen aber nicht entfernt, wie es bei anderen Spielen nach Release der ersten Raubkopie der Fall war, sondern offenbar nur angepasst. "Korrekturen wurden vorgenommen, um die Anti-Piracy-Technik zu optimieren", heißt es in den Patchnotes schlicht.

Laut Empress, die den Crack für "RE8" veröffentlicht hat, setzt Capcom auf eine Mischung aus Denuvo und einer eigenen Anti-Tamper-Software. Der Crack entferne die Zugriffspunkte für diese DRM-Systeme und behebe damit die Ruckler, die in der Kaufversion immer wieder auftreten.

Die Anti-Tamper-Lösung von Denuvo steht immer wieder unter Verdacht, die Performance bei einigen der zahlreichen geschützten Spiele zu verschlechtern. Das System soll Raubkopien von Videospielen erschweren, indem es zufällige Prüfabfragen im Programmcode von Videospielen platziert.

(dahe)