Ricoh GR IIIx: Edelkompaktkamera mit neuem 26-Millimeter-Objektiv

Ricoh Imaging bringt mit der GR IIIx eine Variante seiner Kultkompakten auf den Markt. Ein neues Objektiv soll mehr Spielraum bei der Bildgestaltung bringen.

Lesezeit: 2 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 21 Beiträge

Die Ricoh GR IIIx ist eine Edelkompaktkamera, die sich unter anderem an Street-Fotografinnen und -Fotografen richtet.

(Bild: Ricoh Imaging)

Von
  • Sophia Zimmermann

Mit der Ricoh GR IIIx erweitert Ricoh Imaging sein Angebot an Edelkompaktkameras mit APS-C-Sensor. Gehäuse und Bedienkonzept unterscheiden sich nicht von der 2019er GR III, jedoch besitzt die x-Variante ein neues Objektiv.

Es bietet nun eine Brennweite von 26 Millimetern, was einer Kleinbild-äquivalenten Brennweite von etwa 40 Millimetern entspricht. Bisher setzte der Hersteller in der GR-Serie eine 18-Millimeter-Optik mit Kleinbild-äquivalenten 28 Millimetern ein. 28 und 35 Millimeter gelten als klassische Reportage-Brennweiten und werden gerne in der Streetphotography eingesetzt.

Die Edelkompaktkamera Ricoh GR IIIx besitzt einen APS-C-Sensor mit einer Auflösung von 24 Megapixeln.

(Bild: Ricoh Imaging)

Mit dem neuen Objektiv will Ricoh einen „Kompromiss zwischen einer Brennweite von 35 und 50 Millimetern“ schaffen. Es liefere eine natürlichere Perspektive und ermögliche eine größere Tiefenwirkung, so der Hersteller. Die Blende der Festbrennweite öffnet sich auf f/2.8. Die Naheinstellgrenze liegt bei 12 Zentimeter, womit ein Abbildungsmaßstab von 1:4 erreicht wird. Außerdem verfügt das Objektiv über einen ND-Filter. Haupteinsatzgebiet der GR IIIx soll wie bei der GR III die Streetphotography sein, aber auch als kompakte Reisekamera bietet sie sich an.

Noch im September soll die Ricoh GR IIIx in den Handel kommen und dann knapp 1000 Euro kosten.

Herzstück der GR IIIx bleibt der aus der 2019er Version bekannte 24-Megapixel-Sensor mit integrierter Bildstabilisierung. Einen Sucher bietet die Edelkompaktkamera nicht. Ihr rückseitiger 3-Zoll-Touchscreen sitzt fest im Gehäuse und liefert nur eine magere Auflösung von 1,04 Millionen Pixeln.

Einen Sucher bietet die GR IIIx nicht, dieser kann aber optional in Form des GV-3 Externer nachgerüstet werden. Er kostet um die 300 Euro.

(Bild: Ricoh Imaging)

Ein wenig aufgebohrt hat Ricoh die Optionen zur internen Bildbearbeitung beziehungsweise Raw-Entwicklung. Der Hersteller will die Prozessorgeschwindigkeit verbessert haben, sodass die Bildkontrolle bei der Entwicklung nun schneller sichtbar werde. Außerdem sollen Fotografinnen und Fotografen die Parameter hierfür später noch verändern können. Bislang war das nicht möglich. Auch einen neuen Monochrom-Modus sowie neue Seitenverhältnisse beherrscht die GR IIIx.

Laut Ricoh Imaging soll auch die ältere GR III mithilfe eines Firmware-Updates um diese neuen Funktionen erweitert werden. Wann der Hersteller dieses veröffentlichen will, verriet er noch nicht.

Mehr von c't Fotografie Mehr von c't Fotografie

(ssi)