Robuste USB-SSD von Samsung

Der koreanische Hersteller bringt erstmals eine wasser- und staubgeschützte USB-SSD auf den Markt. Die Technik darin stammt von der bekannten Samsung-SSD T7.

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  • Lutz Labs

Samsung bringt eine weitere Variante der T7-SSD: Nach dem Standardmodell und einer Version mit Fingerabdruckleser kommt nun eine robuste, die T7 Shield. Der Gummiüberzug soll sie bei Stürzen aus bis zu 3 Metern Höhe schützen, zudem ist sie staub- und wasserdicht nach IP65 – einen kurzen Regenschauer sollte sie also ohne Schaden überstehen.

Die T7 Shield ist mit 1 und 2 TByte Speicherplatz erhältlich, zum Vorabtest stand uns die Version mit 1 TByte zur Verfügung. Beim Lesen großer Dateien haben wir damit unter Windows rund 1050 MByte/s gemessen, beim Schreiben 1024; beides einen Tick schneller als beim zugrunde liegenden Modell ohne Gummischutz – schneller gehts kaum mit USB 3.2 Gen 2 a.k.a. 10 Gbit/s.

Bei Zugriffen auf zufällige Adressen liegt die T7 Shield mit 39.000 beziehungsweise 36.000 IOPS im Mittelfeld von SSDs mit dieser Schnittstelle. Bei Zugriffen leuchtet die kleine LED neben dem USB-C-Anschluss, weitere Bedien- oder Anzeigeelemente gibt es nicht.

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Im Wurzelverzeichnis der SSD liegt Verschlüsselungssoftware für macOS und Windows, eine Android-App steht im Play Store bereit. Im Betrieb nimmt die T7 Shield etwa 4 Watt auf, im Leerlauf rund 0,3 Watt. Einen einfachen Gummischutz für die normale T7 bekommt man bei eBay für weniger als 10 Euro – wasserdicht wird die SSD damit aber nicht. Die 30 Euro Aufpreis zur einfachen T7 bringen also mehr Schutz in rauer Umgebung.

Die T7 Shield ist ab sofort erhältlich, für das 1-TByte-Modell ruft Samsung 150 Euro auf, das Modell mit 2 TByte soll 280 Euro kosten. Wie üblich dürften die Preise nach dem Marktstart noch sinken, wahrscheinlich aber werden sie sich etwas über denen der einfachen T7-Modelle einpendeln. Diese sind für rund 155 Euro (1 TByte) beziehungsweise knapp 200 Euro (2 TByte) erhältlich. (ll)