Röki angezockt: Indie-Adventure in skandinavischer Folklore

Röki ist ein gewaltloses Spiel über Abenteuer, Mut und Monster, die es gar nicht geben dürfte. c't zockt hat das neue Indie-Adventure angespielt.

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Von
  • Liane M. Dubowy

Mit schnellen Schritten stapft Tove durch den Schnee der skandinavischen Winterlandschaft, um ihren Bruder zu finden. Ein großes, schwarzes Monster hat das Haus ihrer Familie zerstört, den Vater unter den Ruinen begraben und den kleinen Lars entführt. Furchtlos folgt das Mädchen nun der Spur ihres Bruders in den Wald. Das führt Tove durch eine Märchenwelt voller kleiner Rätsel, mit eigenartigen Orten und merkwürdigen Kreaturen.

c't zockt hat das neue Indie-Adventure Röki schon angespielt.

Noch ist alles in Ordnung: Tove und Lars laufen durch den Wintertag nach Hause.

Mit Röki hat das kleine Indie-Studio Polygon Treehouse ein Adventure vor einer Kulisse skandinavischer Folklore geschaffen. Man begegnet alten Geschichten, von denen manche doch wahr zu sein scheinen. Das gewaltlose Spiel über Abenteuer, Mut und Monster ist ein zeitgenössisches Märchen in drei Akten mit gelungener Grafik.

Die Vertonung ist neutral und passt zu allen Sprachen: Tove und andere Figuren geben nur Laute von sich oder rufen mal einen Namen. Die Übersetzung in elf Sprachen findet in Dialogboxen statt. Da man diese einzeln bestätigen muss, bevor es weiter geht, empfiehlt sich das Spielen mit einem Gamepad, das unterbricht den Spielfluss weniger.

Auf der Suche nach ihrem Bruder trifft Tove auf ungewöhnliche Kreaturen.

Die Begegnung mit dem Monster Röki verändert Tove, sie kann nun die magischen Waldbewohner sehen, die für die Menschen sonst unsichtbar sind. Wenn sie ihnen bei kleinen und großen Problemen hilft, geben diese ihr wiederum Hinweise auf den Weg, den das Monster genommen hat. Um ihre Familie zu retten, muss Tove dabei in altbewährter Point-&-Klick-Manier Dinge finden und sie passend kombinieren.

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Röki ist seit dem 23. Juli 2020 auf Gog.com sowie Steam für Windows verfügbar; wie im Video zu sehen, läuft es mit Hilfe von Valves Kompatibilitätsschicht Proton auch unter Linux. Die Systemvoraussetzungen sind überschaubar, die Entwickler empfehlen als Prozessor beispielsweise einen Intel Core i5 4690k oder AMD Ryzen 5 1600 sowie 8 GByte RAM und eine Grafikkarte vom Kaliber Geforce GTX 970 oder AMD RX 480. Den kompletten c't-Test zu Röki lesen Sie demnächst in c't 18/2020.

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(lmd)