Roku: Youtube-App darf weiterhin auf Streaming-Sticks angeboten werden

Nach monatelangem Gezanke haben sich Roku und Google geeinigt: Die Youtube-Anwendung wird damit weiterhin auf Streaming-Sticks von Roku zur Verfügung stehen.

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(Bild: Roku)

Von
  • Daniel Herbig

Die Youtube-App wird weiterhin auf den Streaming-Geräten des amerikanischen Herstellers Roku zur Verfügung stehen. Nach monatelangem Streit haben sich Google und Roku rechtzeitig auf einen Kompromiss geeinigt, teilten beide Unternehmen mit.

Zuvor hatten Roku und Google eine Frist zum 9. Dezember gesetzt: Sollte bis dahin kein Deal zustande kommen, würde die Youtube-App aus den Stores von Roku-Sticks verschwinden. Damit könnten nur noch Bestandskunden, die die Anwendung bereits installiert haben, Youtube auf Roku-Sticks schauen.

Die App von Youtube TV gab es schon länger nicht mehr für Roku-Geräte, sie soll durch das Einverständnis zwischen Roku und Google nun ebenfalls zurückkehren. Welche Abmachungen die beiden US-Unternehmen getroffen haben, ist nicht bekannt. Roku hatte Google unter anderem vorgeworfen, seine Marktmacht zu missbrauchen.

Roku bietet seine Streaming-Player seit Oktober auch in Deutschland an. Hierzulande kann man vier Modelle kaufen: Der "Roku Express" kostet 30 Euro und ermöglicht Videostreaming in HD-Auflösung, für 10 Euro mehr spielt der "Roku Express 4K" auch UHD-Bilder ab. Auf passenden Fernsehern funktioniert das mit erhöhtem Kontrastumfang (High Dynamic Range) in den HDR-Formaten HDR10 und HDR10+. Für 60 Euro verkauft Roku den Streaming-Stick 4K, der zusätzlich die dynamische HDR-Variante Dolby Vision unterstützt.

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Die "Roku Streambar" ist dagegen eine Mischung aus Streaming-Gerät und Soundbar. Sie kostet 150, spielt Inhalte in 4K-Aufkösung ab und gibt auf Wunsch auch Ton aus. Die Geräte von Roku laufen mit dem Betriebssystem Roku OS, das auf Linux basiert. Sie unterstützen Apple HomeKit, Amazons Alexa und Googles Assistant. Die Streaming-Anwendungen von Netflix, Disney+ und Amazon Prime Video werden genauso unterstützt wie Spotify. Eine Übersicht über die kompatiblen Roku-Apps gibt es auf der Webseite des Herstellers.

Zumindest Kundinnen und Kunden des Streaming-Dienstes Sky könnte Roku-Hardware vertraut sein: Der US-Hersteller war für die Entwicklung von Skys Streaming-Stick und der Streaming-Box verantwortlich.

(dahe)