Rückbau des AKW Stade dauert noch länger als geplant

Statt 2023 soll das Atomkraftwerk erst 2026 komplett abgebaut sein.

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Atomkraftwerk Stade an der Elbe

(Bild: Preussenelektra)

Von
  • Andreas Wilkens

Der Rückbau des seit 2005 stillgelegten Atomkraftwerks Stade wird länger dauern als ursprünglich geplant. Statt 2023 soll es erst 2026 am jetzigen Ort der Anlage wieder eine "grüne Wiese" geben, berichtet der NDR. Damit verlängert sich diese Frist erneut, nachdem Betreiber PreussenElektra schon den ursprünglichen Termin nicht einhalten konnte.

Das AKW Stade war 1972 ans Netz gegangen, PreussenElektra nahm es 2003 außer Betrieb, weil es dem Betreiber als unwirtschaftlich erschienen war. Wegen erhöhter Strahlenwerte am Sockel des Reaktors hatte sich der Abriss über 2015 hinaus verzögert. PreussenElektra rechnete laut NDR-Bericht ursprünglich 500 Millionen Euro Kosten, nun könnten es doppelt so viele werden. Gebaut wurde das AKW Stade für 150 Millionen Euro.

Zerlegung, Entnahme und Weitere Bearbeitung der Teile, die sich in einem Reaktordruckbehälter befinden.

Fünf AKW sind noch in Deutschland in Betrieb (7 Bilder)

Seit März 1984 ist Block C des AKW im bayerischen Gundremmingen in Betrieb. Block A war von 1967 bis 1977 in Betrieb. Der 1984 ans Netz gegangene Block B wurde am 31. Dezember 2017 abgeschaltet, Block C – ebenfalls 1984 in Betrieb genommen – soll 2021 folgen. (Bild: kkw-gundremmingen.de)

(anw)