SSD-Preise sinken: Flotte PCI-Express-SSDs günstig erhältlich

Bei Samsung deutet sich eine Ablöse der SSD 970 Evo an, die mit 1 TByte für 135 Euro zu haben ist. Crucial zieht mit seinen Modellen nach.

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(Bild: c't)

Von
  • Mark Mantel

SSDs mit Kapazitäten ab 500 GByte sind momentan günstig zu haben. Insbesondere bei den Modellen der beiden weit verbreiteten Hersteller Crucial und Samsung unterbieten sich deutsche Händler: Samsungs SSD 970 Evo fiel zuerst im Preis, Crucials P1 und MX500 folgten mit teils schlagartigen Preissenkungen. Einige SSDs anderer Hersteller sind kontinuierlich günstiger geworden.

Bei Samsung könnte sich der Nachfolger SSD 980 Evo ankündigen. Händler haben gezielt die 970er-Modelle reduziert, was zu bemerkenswerten Preiskonstellationen führt: Die PCI-Express-3.0-Version 970 Evo mit 1 TByte kostet mit 135 Euro nur etwa 10 Prozent mehr als die langsamere SATA-6G-Variante 860 Evo. Zumindest die SSD 980 Pro mit PCI Express 4.0 hat Samsung schon angekündigt – bis dato aber noch nicht in den Handel gebracht.

Eine Preisklasse darunter werden Käufer bei Crucial fündig: Die MX500 mit SATA 6G und 1 TByte kostet 90 Euro – Allzeittief abgesehen von kurzfristigen Angeboten. Zum gleichen Preis wechselt die P1 den Besitzer: Sie gehört zu den günstigsten PCIe-Kärtchen im M.2-Format. Zum Einsatz kommt in der Produktion billiger QLC-Flash (Quadruple Level Cells), der vier Bit pro Zelle beschreibt. Die Performance ist mit bis zu 2000 MByte/s sequenziell und maximal 240.000 IOPS nicht so hoch wie etwa bei Samsungs SSD 970 Evo, setzt sich aber von SATA-6G-Modellen ab.

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Wer das Schnellste vom Schnellen haben möchte, bekommt PCIe-4.0-SSDs mit 1 TByte inzwischen für weniger als 200 Euro. Corsairs Force MP600 zum Beispiel kostet knapp 190 Euro. Gigabytes Aorus NVMe Gen4 mit teurerem Kupferkühler ist ab 200 Euro zu haben.

(mma)