Sabrina und Pixel 4a: Streaming-Client und Smartphone stehen vor dem Start

Neue Hinweise bestätigen die Vermutung, dass Google in den kommenden Wochen ein neues Mittelklasse-Smartphone und einen Nachfolger des Chromecast Ultra zeigt.

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(Bild: Jan-Keno Janssen)

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In einer neuen Entwicklerversion von Android 11 sind weitere Hinweise auf einen Nachfolger des Chromecast Ultra enthalten. Der soll anders als seine Vorgänger nicht mehr eine Mischung aus Chrome OS und Android als Betriebssystem nutzen, sondern Android TV und somit auch die Nachfolge des seit März 2018 nicht mehr gepflegten Nexus Player antreten. Der Verkaufsstart dürfte im Spätsommer oder Herbst erfolgen.

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Davon geht 9to Google aus und verweist auf Parallelen zu früherer Google-Hardware auf Android-Basis. Auch die sei zuletzt passend oder zumindest zeitnah zum Start einer neuen Version des Betriebssystems in den Handel gekommen. Zu den neuen Hinweisen, die Android 11 als Basis einer kommenden Android-TV-Version beinhaltet, gehören unter anderem neue Videoanleitungen. Die erlauben auch Rückschlüsse auf das Design des neuen Dongles. Demnach wird das unter dem Codenamen Sabrina entwickelte Modell etwas größer als ein Chromecast Ultra und weist eine ovale Form auf. Die Stromversorgung erfolgt über eine USB-Buchse, die Verbindung zum Fernseher über ein fest mit dem Dongle verbundenes HDMI-Kabel.

Früheren Veröffentlichungen zufolge kann die Steuerung auch per Fernbedienung erfolgen – ein großer Unterschied gegenüber dem Chromecast Ultra, der auf die Steuerung per Smartphone ausgelegt ist. Darüber hinaus arbeitet Google verschiedenen Screenshots zufolge an einer neuen Bedienoberfläche sowie einer tiefergehenden Integration von Smart-Home-Komponenten, die kompatibel zum Google Assistent sind. Entwickler können die neue Software mit spezieller Hardware – dem Dongle ADT-3 – bereits seit geraumer Zeit testen.

Neue Hinweise auf einen vermutlich im August bevorstehenden Start gibt es auch in Bezug auf das Pixel 4a. Zunächst sollen Corona-bedingte Produktionsprobleme die Vorstellung verhindert haben, anschließend verzichtete Google auf seine jährliche Entwicklerkonferenz I/O. Auf den Markt dürfte das Smartphone aber dennoch kommen. Das geht aus einem inzwischen nicht mehr erreichbaren Eintrag bei der US-amerikanischen Kommunikationsaufsicht FCC hervor, wie 9to5Google berichtet. Dort hat Google die Freigabe für drei Modelle – G025J, G025N und G025M – beantragt. Das Unternehmen leitet diesen Schritt üblicherweise kurz vor der offiziellen Ankündigung ein.

Die Unterschiede zwischen den drei Modellen sollen sich Unterschiede bezüglich der Mobilfunknetze beschränken. 5G-tauglich ist demnach keine der Varianten, ein größeres XL-Modell gilt als unwahrscheinlich. Demnach werden alle Pixel-4a-Smartphone über ein 5,8 Zoll großes OLED-Display, 6 GByte Arbeitsspeicher und einen Prozessor des Typs Qualcomm Snapdragon 730 verfügen. Zur Kameraausstattung gibt es widersprüchliche Vermutungen. Damit ist unklar, ob das Mittelklasse-Smartphone die gleiche Dual-Kamera-Lösung wie das Pixel 4 erhält.

(pbe)