Salesforce-Bot: Sie wirken überarbeitet und pleite, bitte den Stress reduzieren

Künftig sollen Firmen mehrere Salesforce-Funktionen zum Wohlbefinden ihrer Angestellten einsetzen. Unter anderem geben Bots Tipps zu Finanzen und Stress.

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(Bild: tsyhun/Shutterstock.com)

Von
  • Moritz Förster

Drei neue Dienste führt Salesforce für sein Work.com ein. Bei Letzterem handelt es sich um ein Applikationspaket, mit dem Unternehmen den Wiedereinstieg ihrer Mitarbeiter ins Post-Corona-Büro organisieren sollen.

Wellbeing soll den Angestellten dabei helfen, ihr körperliches, emotionales, soziales, finanzielles und professionelles Wohlergehen zu verstehen und zu verbessern. Hierfür sollen diese vertrauliche Gesundheitsprüfungen und Tests zu ihren persönlichen Plänen durchführen. Sie sind Teil des jeweils eigenen Workspace und sollen sich in den Arbeitsalltag integrieren.

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(Bild: Salesforce)

Auf Basis der Ergebnisse schlägt anschließend ein Bot Maßnahmen vor. Diese sollen etwa dabei helfen, den Stress zu reduzieren und einen Finanzplaner aufzusuchen. Außerdem sollen Vorgesetzte Daten zum Wohlbefinden ihrer Mitarbeiter erhalten. So sollten sie zum Beispiel bei einer plötzlichen Steigerung der Arbeitsbelastung die Meetings reduzieren.

Talent soll Angestellten auf einen Blick einen Überblick ihrer Qualifikationen, Entwicklungsziele und möglicher Laufbahn bieten. Salesforce will sie hierbei unterstützen, indem die Lernplattform Trailhead passende Inhalte vorschlägt. Manager sollen wiederum schnell Mitarbeiter mit passenden Fähigkeiten identifizieren oder deren Weiterbildung entsprechend fördern können.

Mit dem Employee Service schließlich sollen sich Nutzer besser selbst helfen können. Salesforce sieht dies unter anderem für die Personalabteilung vor, Angestellte können hier nach häufigen Fragen und Antworten suchen oder manche Anliegen – wie ihre Kontoinformationen aktualisieren – direkt erledigen.

Der Service Catalog listet alle internen Dienste und Produkte für Mitarbeiter auf. Anfragen für diese lassen sich ebenfalls automatisiert abarbeiten. Hinzu kommen Bots, die die interne Dokumentation erfassen und so selbsttätig Fragen der Mitarbeiter beantworten sollen.

Während letztere Bots und die neuen Funktionen für die Personalabteilung bereits im Juli erscheinen, sollen alle anderen Updates laut Ankündigung erst im November das Licht der Welt erblicken. Preise will Salesforce erst mit der Verfügbarkeit bekannt geben. Work.com hatte der Anbieter im Mai 2020 gestartet.

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(fo)