Samsung SSD 990 Pro mit PCIe 5.0: M.2-Topmodell in der Vorbereitungsphase

Bei der PCI-Express-5.0-Generation will Samsung offenbar vorne mitspielen. Die SSD 990 Pro zeigt sich bereits bei mehreren Zertifizierungsprogrammen.

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(Bild: c't)

Von
  • Mark Mantel

Samsung bereitet die Markteinführung seiner ersten M.2-SSD mit PCI-Express-5.0-Anbindung vor. Der Unternehmensverbund PCI Special Interest Group (PCI SIG) hat die SSD 990 Pro als neues Samsung-Topmodell bereits zertifiziert. Das heißt, der Hersteller hat schon mit der Produktion begonnen und die NVMe-fähigen M.2-Kärtchen halten die PCIe-5.0-Spezifikation ein.

Der Eintrag bei der PCI SIG bestätigt, dass die SSD 990 Pro vier PCIe-5.0-Lanes verwendet. Bei der südkoreanischen Radio Research Agency (RRA) tauchte das Modell wahrscheinlich schon als MZ-V9P1T0 und MZ-V9P2T0 auf – die SSD-Vorgängerin 980 Pro trägt V8-Kennungen.

Im August 2022 hat die PCI SIG Samsungs SSD 990 Pro zertifiziert.

(Bild: PCI SIG)

Für Server stellte Samsung bereits die PM1743-Baureihe vor, die ähnliche Komponenten wie die SSD 990 Pro verwenden dürfte. Mit selbstentworfenem Controller und Samsungs TLC-Speicher (Triple Level Cells) ist die SSD vor allem lesend mit 13 GByte/s und 2,5 Millionen IOPS flott. Schreibend erreicht sie noch eine Übertragungsrate von bis zu 6,6 GByte/s, aber lediglich 250.000 IOPS. Traditionell sind die PC-Versionen schneller als die Servermodelle.

Im Falle von PCIe 5.0 scheint Samsung früher dran zu sein als bei der PCIe-4.0-Generation: Die bisherige SSD 980 Pro erschien fast ein Jahr später als die ersten Konkurrenzmodelle, gehörte dann aber zu den schnellsten SSDs im M.2-Format.

Intels aktuelle Prozessorbaureihe Alder Lake alias Core i-12000 beherrscht zwar schon PCIe 5.0, stellt allerdings nur 16 solcher Lanes bereit. Diese sind primär für den obersten Grafikkarten-Steckplatz gedacht. Lediglich sechs Mainboards haben einen PCIe-5.0-fähigen M.2-Anschluss – steckt man dort jedoch eine SSD ein, bekommt die Grafikkarte nur noch acht Lanes.

Im September stellt AMD seine AM5-Plattform und Ryzen-7000-CPUs vor, die 24 PCIe-5.0-Lanes bereitstellen. Alle Mainboards mit den Chipsätzen X670E, X670 und B650 müssen einen M.2-Anschluss haben, der PCIe 5.0 beherrscht.

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