Schenker Vision 14: 1-kg-Notebook mit 16:10-Display und Wechsel-RAM

Das 14-Zoll-Display des Vision 14 stellt 2880 × 1800 Pixel dar und ist ab Werk vorkalibriert.

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(Bild: Schenker)

Von
  • Mark Mantel

Schenker hat mit dem Vision 14 ein besonders leichtes Notebook mit 14 Zoll großem Bildschirm vorgestellt. Dank des Gehäuses aus einer Magnesiumlegierung wiegt das Gerät nur rund ein Kilogramm. Das IPS-Display ist im arbeitsfreundlichen 16:10-Format gehalten, stellt in einer hochauflösenden Konfiguration 2880 × 1800 Pixel dar, leuchtet mit bis zu 380 cd/m² und deckt den sRGB-Farbraum nahezu vollständig ab. Der Hersteller kalibriert das Display ab Werk vor.

Im Inneren werkeln Intels Prozessoren der Baureihe Tiger Lake-U samt integrierter Xe-Grafikeinheit, die mit einer Thermal Design Power (TDP) von 28 Watt laufen. In der Basiskonfiguration sitzt der Vierkerner Core i5-1135G7 im Notebook, gegen Aufpreis gibt es den höher getakteten Core i7-1165G7 mit mehr Cache. CPU und GPU greifen auf bis zu 64 GByte DDR4-3200-RAM im Dual-Channel zu. Anders als bei vielen anderen Notebook-Leichtgewichten verlötet Schenker den Arbeitsspeicher nicht, sondern erlaubt den Wechsel durch SO-DIMMs.

Ein M.2-Steckplatz bindet eine SSD mit vier PCI-Express-4.0-Lanes an, der zweite ist mit zwei PCIe-3.0-Lanes deutlich langsamer. Schenker installiert standardmäßig Windows 10 Home vor. Das Schwesterunternehmen Tuxedo bietet das baugleiche InfinityBook Pro 14 auch mit verschiedenen vorinstallierten Linux-Distributionen an.

Schenker Vision 14 (10 Bilder)

(Bild: Schenker)

Anschlussseitig stehen zweimal USB Typ C bereit – einmal als Thunderbolt 4 samt USB 4, einmal als USB 3.2 Gen 2 (10 GBit/s). Beide geben ein DisplayPort-1.4-Signal für (Ultra-HD-)Monitore aus und beherrschen USB Power Delivery. Ein dritter Monitor lässt sich per HDMI 2.0 anschließen. Zudem sind zweimal USB 3.2 Gen 1 (5 GBit/s) Typ A, ein Audio-Kombiklinkenanschluss und ein SD-Kartenleser vorhanden. Der Akku umfasst 53 Wattstunden und ist intern verschraubt.

Schenker nimmt ab heute Vorbestellungen des Vision 14 entgegen. Die Auslieferung soll in der zweiten Juni-Hälfte beginnen. Die Basiskonfiguration mit Core i5-1135G7, 8 GByte DDR4-3200-RAM, 250-GByte-SSD (Samsung 970 Evo Plus mit PCIe 3.0 x4) und Full-HD-Display (1920 × 1200 Pixel) kostet 1100 Euro. Das Prozessor-Upgrade auf den Core i7-1165G7 schlägt mit 135 Euro zu Buche; das 1800p-Display kostet 80 Euro Aufpreis.

Ein Test des Vision 14 erscheint in einer der nächsten c't-Ausgaben.

(mma)