Scherenschnitt und Spiegelung: Die Bilder der Woche (KW 25)

Ob Foto oder Nacharbeit, die Bilder dieser Woche beeindrucken durch die intensive Auseinandersetzung der Fotografen mit ihrem Motiv.

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(Bild: Flächenkind)

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Wer will schon immer das gleiche sehen. Zum Glück bringen unsere Galeriefotografen immer wieder eigene Ideen ein, beobachten, dokumentieren und gestalten. Diese Woche sind uns Bilder aufgefallen, die einen Scherenschnitt oder Schattenriss zeigen. So beispielsweise das Bild am Montag von Galeriefotograf Gerhard Mielenz, das einen dampfenden Waldrand abbildet. In diesem Nebel fangen sich Sonnenstrahlen. Die Schwarz-Weiß-Umsetzung betont die filigranen Umrisse der Bäume. Auch Galeriefotograf Flächenkind schuf ein stimmungsvolles Foto am Abend in seiner Heimatstadt Bremerhaven. Gegen die Sonne fotografiert, wird aus dem kunstvollen Metallmasten ein Scherenschnitt. Ollerkauz stand dagegen früh auf und hielt die neblige Morgenstimmung des Hamburger Hafens fest. Zu sehen sind die schemenhaften Umrisse der großen Frachtkräne.

Dazu entdeckten wir eine geduschte Meise, ein aufwendiges Foto unseres Erdtrabanten, eine wolkige Infrarotaufnahme mit dramatischen Farben und zwei Geister mit bunten Gummistiefeln. Alle Bilder der Woche finden Sie noch einmal im Überblick in unserer Bildergalerie:

Die Bilder der Woche (KW 25) (7 Bilder)

Bild am Samstag

Das Bild am Samstag: Galeriefotograf Christian Nagel alias .ChristiaN. zeigt den Mond. Doch das "Narbengesicht", wie er sein Bild betitelt, ist nicht nur ein einfaches Foto. Er schreibt dazu: "Da mir am Tag der Aufnahme der Himmel durch die jahreszeitlich bedingt spät einsetzende Dämmerung und den recht hell scheinenden Mond zu ungünstig für Deep-Sky-Astrofotografie war, entschloss ich mich, kurzerhand, den Mond aufzunehmen. Um trotz der relativ kleinen Brennweite des Teleskops von ca. 430 mm eine ausreichend große Darstellung zu erhalten, verwendete ich eine Okularkamera mit einem kleinen 2 MP Sensor.  Das Teleskop wurde mit einer Astromontierung nachgeführt. Da der Mond so nicht komplett in das Bild passte, machte ich für die obere und untere Hälfte des Mondes jeweils Sequenzen von 500 Bildern aus denen dann automatisch per Software die jeweils 25 besten Aufnahmen für das Stacking der Bilder (Registax6) ausgewählt wurden. Nach dem Stacken wurden die beiden Halbbilder mit AutoStich zusammengesetzt und in Lightroom bearbeitet (Anpassung Tonwerte)."
(Bild: Christian Nagel)

(cbr)