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Schneider Electric: Wiser Powertags für effizienteres Smarthome

Auf der IFA 2020 zeigt Schneider Electric die neuesten Mitglieder seiner Wiser-Plattform, die vor allem den Stromverbrauch optimieren sollen.

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Schneider Electric: Wiser Powertags für effizienteres Smarthome

Wiser-Plattform von Schneider Electric

Von
  • Steffen Herget

In Zeiten von Homeoffice und der neuen Arbeitsrealität in der Pandemie hat Schneider Electric auf der IFA 2020 den Fokus auf eine effizientere Steuerung des Stromverbrauchs gelegt. Mit neuen Komponenten für die Wiser-Plattform soll das Smarthome künftig bis zu 50 Prozent Energie sparen.

Wer mehr Zeit in den eigenen vier Wänden verbringt und dort auch arbeitet, steigert unweigerlich den Stromverbrauch. Um bis zu 70 Prozent gehen die Energiekosten dabei in die Höhe, so Manish Pant, Executive Vice President von Schneider Electric. Dabei erzeugen die privaten Haushalte rund ein Drittel der globalen CO2-Emissionen. Beides seien gute Gründe, hier mit Optimierungen anzusetzen.

Wiser wird über sogenannte Powertags aufgebaut, kleinen Sensoren, die den Stromverbrauch messen und an das System übertragen. Sie können bei vorher festgelegten Grenzwerten in Echtzeit warnen und bei Bedarf auch Stromverbraucher vom Netz trennen. Thermostate, smarte Steckdosen, Schalter und Sensoren gehören ebenfalls zum Wiser-System.

Solaranlagen auf dem Dach, die zur Selbstversorgung sowie zum Einspeisen von Strom ins öffentliche Netz verwendet werden, sollen mit einem speziellen Powertag gesteuert werden. Das kleine Kästchen finden direkt im Sicherungskasten seinen Platz und soll den Verbrauch der Anlage so steuern, dass der maximale Ertrag erreicht wird.

Die Wiser-Plattform kann mit dem Google Assistant und Amazon Alexa per Sprache gesteuert werden. Eine App wird für Android und iOS angeboten. Die Anwendung zeigt Verbrauchsmengen und -spitzen ebenso an wie Jahresstatistiken und nützliche Details wie den Stromverbrauch im Standby.

(sht)