Schneller und kontraststärker: iPad Pro mit M1, Thunderbolt und Mini-LED-Display

Mit M1-Chip und schneller Schnittstelle sollen Apples Profi-Tablets Notebooks Konkurrenz machen. Das 12,9"-Modell kommt mit neuer Display-Technik.

Lesezeit: 1 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 336 Beiträge
iPad Pro 2021

Das neue iPad Pro.

(Bild: Apple)

Von
  • Leo Becker

Apple hat am Dienstagabend das iPad Pro 2021 vorgestellt, es ist die nun fünfte Generation der Profi-Tablets. Äußerlich bleibt es beim 2018 eingeführten kantigen Design, das weiterhin in zwei Größen mit einer Bildschirmdiagonale von 11 Zoll sowie 12,9 Zoll angeboten wird (siehe auch Mac & i-Liveticker). Die Entsperrung erfolgt wie gehabt per Gesichtserkennung (Face ID).

Der schnelle M1-Chip, den Apple kürzlich in ersten Macs eingeführt hat, steckt nun auch im iPad. Der Achtkern-Prozessor mit Achtkern-GPU sorgt im Vergleich zum 2020er iPad Pro für einen Leistungszuwachs beim Prozessor von bis zu 50 Prozent und eine um 40 Prozent schnellere GPU, so der Hersteller. Auch der Speicher sei nochmals deutlich schneller angebunden.

Die Modelle mit 128, 256 und 512 GByte sind mit 8 GByte Arbeitsspeicher ausgerüstet, die 1-TByte- und die neue 2-TByte-Variante mit 16 GByte RAM. Es ist das erste Mal, dass Apple die Angaben zur Größe des Arbeitsspeichers der iPads selbst nennt.

Ebenso wie die jüngsten Macs unterstützt das neue iPad Pro damit zugleich Thunderbolt und USB 4 – ein Novum für die Tablets. Damit lässt sich Peripherie schneller anbinden, auch Displays mit bis zu 6K werden unterstützt, darunter Apples Pro Display XDR. Details über eine verbesserten Monitor-Support wurden noch nicht genannt.

iPad Pro – Apple Spring Event 2021 (12 Bilder)

Apple iPad Pro

Wir erwartet zeigte Apple das neue iPad Pro.
(Bild: Apple)

Ein durch Bildsignalprozessor und Neural Engine verbesserte Kamera unterstützt nun Apples Smart HDR 3, das mehrere Belichtungen automatisch zusammensetzt. Auch bei schlechten Lichtverhältnissen sollen die Verarbeitung nun bessere Ergebnisse liefern. Auf der Vorderseite des iPads hat Apple zudem eine Ultraweitwinkel-Kamera integriert, die bei Video-Calls automatisch Personen im Blickwinkel folgen kann und den Ausschnitt automatisch anpasst.

Mit einer Hintergrundbeleuchtung aus über 10.000 Mini-LEDs bringt Apple bestimmte Spezifikationen seines Pro-Displays auf das 12,9"-LCD des iPads: Der Hersteller verspricht bei dem "Liquid Retina XDR"-Bildschirm eine Helligkeit von bis zu 1000 cd/m2 und bis zu 1600 cd/m2 in Spitze für HDR-Inhalte. Das Kontrastverhältnis wird mit 1.000.000:1 angegeben.

Das neue 11" iPad Pro wird in der kleinsten Ausführung mit 128 GByte Speicherplatz zum Preis von 880 Euro angeboten – ohne Mobilfunkunterstützung. Der Einstiegspreis des 12,9" iPad Pro liegt bei 1200 Euro. Das Spitzenmodell mit erstmals 2 TByte Speicherplatz und Mobilfunkanbindung (nun auch mit 5G-Support) kostet 2580 Euro. Die neuen iPads sollen ab der zweiten Maihälfte in den Handel kommen, eine Vorbestellung ist ab dem 30. April möglich.

(lbe)