Selbstgebaut: Bluetooth-Lautsprecher mit Ferrofluid-Animation

Daran werden sich Ihre Gäste bestimmt erinnern: Ein schwarzer Blob zappelt magisch-organisch im Takt zur Musik – wenig nutzwertig, aber höchst faszinierend.

Lesezeit: 1 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 4 Beiträge

(Bild: DAKD Jung, Youtube)

Von
  • Carsten Meyer

Expermimente und Projekte mit Ferrofluid, einer öligen, magnetischen Flüssigkeit, sind immer wieder faszinierend – wie etwa bei der animierten Ferrofluid-Uhr "Fetch". Deutlich einfacher als das Uhrendisplay ist der Hingucker von Seung Hoon Jung aufgebaut, bei dem ein Ferrofluid-Klecks zur Musik in einem selbstgebauten Bluetooth-Lautsprecher tanzt. Das Ferrofluid-Behältnis ist eine einfache, flache Glasflasche, hinter der ein Arduino-gesteuerter Elektromagnet sitzt.

Kurze Animation des Autors beim Testen der Magnetfeldstärke: Ab und zu muss ein starkes Magnetfeld verteilte Tropfen wieder zusammenziehen.

(Bild: DAKD Jung, Hackaday.io )

Seung betont in seinem Blog-Beitrag, dass der Erfolg maßgeblich vom richtigen Auftrieb im Medium (Wasser) und von der Sauberkeit des Glasbehälters abhängt. Schon kleinste Verunreinigungen lassen das Ferrofluid an den Wänden haften. Kritisch sei auch die Stärke des Magnetfelds, damit die Ferrofluid-Blase nicht in zu kleine Tropfen zerfällt. Das Gehäuse mit dem Stereo-Lautsprecherpaar wurde mit Fusion360 designt. Vollständige Pläne will der Autor herausrücken, sobald seine Tests abgeschlossen sind.

(cm)