Server mit Standort Deutschland: T-Systems arbeitet mit OVHcloud an der EU-Cloud

Für Unternehmen und öffentliche Institutionen wollen OVHcloud und T-Systems ab 2021 eine Public Cloud aus der EU im Rahmen des Projekts Gaia X anbieten.

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(Bild: dpa, Karl-Josef Hildenbrand)

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  • Moritz Förster

Gemeinsam wollen T-Systems und OVHcloud eine Public-Cloud-Plattform auf den Markt bringen. Sie soll sich als Gaia-X-Projekt in erster Linie durch eine DSGVO-Konformität auszeichnen. Als Kunden schweben beiden Anbietern insbesondere der öffentliche Sektor, aber auch Infrastrukturbetreiber und Unternehmen unterschiedlicher Größenordnung vor.

Auch zur technischen Umsetzung sind bereits ein paar Details bekannt: So soll das Angebot auf der freien Openstack-Architektur basieren und wassergekühlte Server von OVHcloud einsetzen, die eine gute Energieeffizienz bieten sollen. T-Systems soll die Netzinfrastruktur beisteuern, ferner ist geplant, dass die Systeme des französischen Partners in Rechenzentren der Telekom in Deutschland laufen.

Michel Paulin, CEO bei OVHcloud, betont, dass das Angebot vollständig vom Cloud Act unabhängig sein wird. Die souveräne Public Cloud soll ein Höchstmaß an Offenheit und Transparenz sowie an Datensouveränität, -schutz und -sicherheit in Europa garantieren, wie T-Systems in der Pressemeldung verspricht.

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Die Frage nach dem Zugriff von US-Dienstleistern auf ihre Daten stellt sich öffentlichen Institutionen und Unternehmen nach dem Ende des Privacy Shield wieder nachdrücklicher. Mit Gaia-X wollen Frankreich und Deutschland die Dominanz der US-Riesen mit einer europäischen Cloud-Alternative kontern. Das Angebot von T-Systems und OVHcloud soll Anfang 2021 starten.

(fo)