Serverless: Google stellt Cloud Functions für .NET Core 3.1 zur Verfügung

Über das Functions Framework for .NET lassen sich nun Cloud Functions entwickeln und lokal, in der Cloud oder in beliebigen .NET-Umgebungen nutzen.

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(Bild: agsandrew / Shutterstock.com)

Von
  • Matthias Parbel

Google hat die Preview der Integration von .NET Core 3.1 mit dem GCP-Dienst Cloud Functions angekündigt. Damit erhalten Entwicklerinnen und Entwickler ab sofort die Möglichkeit, aus ihrer bevorzugten .NET-Laufzeitumgebung (Windows, Mac, Linux) heraus Cloud Functions zu verwenden, beispielsweise für Serverless-Anwendungen oder auch im Mobile- und IoT-Umfeld. Zum Entwickeln der Funktionen steht das Functions Framework for .NET als Open Source auf GitHub zur Verfügung.

Anwendungsbeispiele für Cloud Functions

(Bild: Google)

Die mit dem Functions Framework for .NET erstellten Funktionen lassen sich lokal ausführen und über den vollständig verwalteten Cloud-Dienst Cloud Functions oder andere .NET-Umgebungen bereitstellen. Entwicklerinnen und Entwickler können den Funktionen dabei auch Zugriff auf Ressourcen in virtuellen privaten Cloud-Netzwerken (VPC) gewähren, um auch Anwendungen für die Echtzeit-Datenverarbeitung, Video-, Bild- und Stimmungsanalysen oder auch Chatbots und virtuelle Assistenten zu erstellen.

Das Functions Framework for .NET unterstützt derzeit HTTP- und CloudEvent-Funktionen, die sich für Webhook/HTTP-Anwendungsfälle sowie unter anderen die Google-Cloud-Services Pub/Sub, Cloud Storage und Firestore nutzen lassen. Das Framework hält darüber hinaus Templates parat, die Entwicklerinnen und Entwickler sowohl auf der Kommandozeile wie auch in Visual Studio direkt einsetzen können – darunter auch solche für F# und Visual Basic.

Die Preview von Cloud Functions for .NET steht ab sofort zur Verfügung. Nähere Information dazu bietet der Google-Blog zur Ankündigung der Integration. Mehr Details zum Open-Source-Framework finden sich im GitHub-Repo zum Functions Framework for .NET. Wer sich genauer für die technischen Aspekte dahinter interessiert, dem sei ein Deep Dive im Blog von Jon Skeet empfohlen.

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