Service Meshes: Kong Mesh bietet Cluster- und Cloud-übergreifende Konnektivität

Das Microservices-API-Unternehmen Kong Inc. hat Kong Mesh 1.0 herausgegeben. Das Tool soll beim Verwalten von Service Meshes helfen.

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(Bild: PublicDomainPictures, gemeinfrei)

Von
  • Madeleine Domogalla

Die Macher hinter der Service-Kontrollplattform Kong haben ihr Enterprise Service Mesh in Version 1.0 veröffentlicht. Kong Mesh baut auf Kuma und Envoy auf. Unternehmen sollen mit dem Werkzeug Service Meshes sowohl auf Kubernetes, Virtual Machines (VMs) sowie in der Cloud nutzen können.

Kong ist als Service-Kontrollplattform vom gleichnamigen Unternehmen entwickelt worden. Sie soll künstliche Intelligenz, maschinelles Lernen und andere Techniken kombinieren, um den Informationsfluss von und zu Services zu vermitteln. Kong basiert auf dem Reverse-Proxy-Server Nginx. Die Plattform stellt Dienste bereit, einschließlich einer REST-API-Schnittstelle für die Registrierung von APIs und einer Plattform für Plug-ins.

Kong Mesh greift auf die Funktionen von Kuma und Envoy zurück. Kuma ist ein Open-Source-Projekt, das als universelle Steuerungsebene auf dem quelloffenen Envoy-Proxy aufsetzt und die Verwaltung von Microservices und Service Meshes vereinfachen soll – sowohl in Kubernetes-Umgebungen wie auch für VMs. Damit erhalten Entwickler ein Werkzeug, das über viele Teams und LOBs (Lines of Business) skalierbar ist und cluster- und cloud-übergreifende Konnektivität bietet.

Immer mehr Unternehmen setzen beispielsweise aus Kostengründen auf Microservices. Zuverlässigkeit, eine Übertragung mit minimaler Latenz sowie durchgehende Sicherheit sind hierbei wichtige Aspekte. Kong Mesh bietet Unternehmen, die bereits auf Kuma und Envoy setzen, ein Service Mesh, das sich offenbar mit nur einem Befehl einrichten lässt. Services lassen sich nach Attributen gruppieren, um Policies verwalten zu können. Auf der Steuerungsebene können Nutzer zur besseren Skalierbarkeit mehrere Service Meshes auf einmal verwalten.

Außerdem ermöglicht Kong Mesh das Implementieren eines Services Mesh beispielsweise in plattformübergreifenden Multi-Cluster- oder -Cloud-Umgebungen. Mittels der Custom Resource Definitions (CRDs) lassen sich Service Meshes mit Kong Mesh nativ in Kubernetes verwalten. Entwickler können auch mit einem Service Mesh auf einer virtuellen Maschine beginnen und schrittweise auf Kubernetes migrieren.

Kong Mesh integriert die Services der Nutzer in die Kong Enterprise-Plattform für eine vollständige Stack-Konnektivität, einschließlich des Ein- und Ausgangsverkehrs für ihr Service Mesh. Somit lassen sich Mesh-Services für den internen oder externen Gebrauch bereitstellen und der Lebenszyklus der APIs verwalten.

Weiterführende Informationen zu Kong Mesh 1.0 können Interessierte den Release Notes entnehmen. Kong stellt über den Blog auch eine Demo-Version zur Verfügung. Zuletzt hatte das Unternehmen Version 2.1 von Kong Gateway veröffentlicht.

(mdo)