Setapp: Abo-Dienst nun auch für iPhone-Apps

Der Abo-Dienst für Mac-Apps verschiedener Entwickler bietet nun auch Zugang zu den iOS-Versionen der Programme.

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Über den Abo-Dienst Setapp lassen sich nun auch iPhone-Apps laden.

(Bild: Setapp)

Update
Von
  • Leo Becker

Der bislang auf Mac-Nutzer ausgerichtete Abo-Dienst Setapp baut sein Angebot aus: Kunden können neben den Mac-Programmen jetzt auch die zugehörigen iOS-Versionen auf iPhones und iPads laden, deren Nutzung wird vom Abonnement mit abgedeckt. Die Berücksichtigung von iOS-Apps sei eine der am häufigsten nachgefragten Verbesserungen gewesen, teilte der Setapp-Anbieter mit.

Setapp gibt seit rund drei Jahren Zugriff auf Mac-Software unterschiedlicher Indie-Entwickler zum monatlichen Festpreis von 10 US-Dollar (plus Mehrwertsteuer), das Angebot umfasst inzwischen gut 190 Programme.

Zum Start sind erst acht iPhone- und iPad-Apps in Setapp enthalten, darunter aber bekannte Software wie die Textverarbeitung Ulysses, die Aufgabenverwaltung 2Do und das Mindmap-Tool MindNode. Zu den weiteren iOS-Apps gehören der Duplikatfinder Gemini, die Zwischenablage Paste, der PDF-Durchsucher PDF Search, der Task-Manager Taskheat sowie SQLPro Studio zur Verwaltung von Postgres- und MySQL-Datenbanken. Auch bei allen von Setapp angebotenen iOS-Apps handele es sich um die Vollversionen, betont Setapp, Updates seien mit abgedeckt.

Die iOS-Apps werden wie gewohnt aus Apples App Store geladen, die Aktivierung der Vollversionen erfolgt durch Scannen eines QR-Codes. Einzelne Apps wie Ulysses boten im Rahmen von Setapp bereits plattformübergreifenden Zugriff auf Mac-, iPhone- und iPad-Version. Man habe den gesamten Prozess nun vereinfacht, so dass alle Entwickler, die ihre Software über Setapp anbieten davon leichter Gebrauch machen können, so der Abo-Dienst. Das Angebot an iOS-Apps wurde zudem in das Setapp-Tool auf dem Mac integriert.

Entwickler sollen für ihre iOS-Apps genau so entlohnt werden wie für die Mac-Versionen, verspricht Setapp – abgerechnet wird nach Nutzungshäufigkeit. Setapp verspricht eine Prüfung aller Mac-Apps vor der Aufnahme in den Dienst, die iOS-Versionen müssen Apples üblichen Zulassungsprozess durchlaufen.

Die Nutzung der iOS-Apps setzt voraus, dass das Setapp-Abonnement noch freie Geräteplätze bietet. Vom Basis-Abo in Höhe von 10 US-Dollar pro Monat wird inzwischen nur noch ein Gerät abgedeckt, jedes zusätzliche iPhone, iPad oder jeder Mac belegen einen weiteren Platz. Zusätzliche Geräte lassen sich gegen Aufpreis von 5 US-Dollar (pro Gerät und Monat) freischalten. Setapp bietet eine einwöchige kostenlose Testphase, sie schließt auch die Nutzung der iOS-Apps ein.

[Update 12.8.2020 9:50 Uhr] In der Meldung wurde korrigiert, dass das Basis-Abo nun nur noch 1 Gerät abdeckt, weitere Geräte – wie etwa auch ein iPhone – muss man gegen Aufpreis freischalten. Das Familien-Abo für 20 US-Dollar pro Monat scheint jetzt nur noch bis zu vier Macs abzudecken, auch hier muss jedes iPhone und iPad offenbar gegen Aufpreis freigeschaltet werden. (lbe)