Seuchenschutz: Berlin erweitert Radwege

Zwei viel befahrene Berliner Straßen haben für die Dauer der Corona-Krise vorübergehend erweiterte Radwege bekommen.

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(Bild: ADFC/Gerhard Westrich)

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Das Pilotprojekt in Kreuzberg solle bei Interesse auch auf andere Bezirke ausgeweitet werden, teilten die Senatsverwaltung für Umwelt und Verkehr und das zuständige Bezirksamt am Mittwoch (25. März 2020) mit.

„Mit dem Rad zu fahren, ist gerade in der Corona-Krise gut, um Ansteckungsrisiken zu vermeiden, zwingend nötige Wege zurückzulegen und sich an der frischen Luft sportlich zu betätigen”, hieß es. „Damit tragen die Maßnahmen auch dazu bei, den öffentlichen Personennahverkehr zu entlasten und in S- und U-Bahnen, Bussen und Straßenbahnen das Abstandsgebot leichter einzuhalten.”

Neu eingerichtet wurde zunächst ein Radfahrstreifen entlang des Halleschen Ufers vom Halleschen Tor bis zum Mendelssohn-Bartholdy-Park. Außerdem wurde an der Ecke Zossener Straße / Gitschiner Straße ein bestehender Streifen auf der Fahrbahn zu Lasten der Autospur verbreitert.

(fpi)