SimplyNUC Tiger Canyon Porcoolpine: Passiv gekühlter Mini-PC mit Tiger-Lake-CPU

Der Tiger Canyon Porcoolpine setzt auf große Kühllamellen am Gehäuse, um die Abwärme des Prozessors abzuführen, etwa eines Core i7-1165G7.

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(Bild: SimplyNUC)

Von
  • Mark Mantel

SimplyNUC legt mit dem Tiger Canyon Porcoolpine einen passiv gekühlten Mini-PC mit Intel-Prozessoren der Baureihe Tiger Lake-U auf. Im Maximalausbau sitzt der Vierkerner Core i7-1165G7 – eigentlich ist dieser für Notebooks gedacht, aufgrund seiner niedrigen Thermal Design Power (TDP) von 15 bis 28 Watt eignet er sich im kleinen Gehäuse aber für den Betrieb ohne Lüfter.

Mit bis zu vier CPU-Kernen und ohne eigenständige Grafikkarte kann man den Tiger Canyon Porcoolpine etwa als lautlosen Office-PC einsetzen – optional stehen vPro-Prozessoren mit Fernwartungsoptionen zur Auswahl.

Monitore und Peripherie lassen sich über dreimal USB 3.2 Gen 2 (10 GBit/s) Typ A, je einmal Thunderbolt 3 und 4 (als USB Typ C) sowie zweimal HDMI 2.0 anschließen. Wem die Anschlüsse nicht ausreichen, kann eine USB- oder Thunderbolt-Dockingstation verwenden. Das 90 Watt starke Netzteil wird extern angeschlossen. Für Internetverbindungen stehen 2,5-Gigabit-Ethernet (Intel i225-LM) und Wi-Fi 6 (WLAN 802.11ax) zur Verfügung. Eingabegeräte lassen sich kabellos per Bluetooth 5.1 koppeln.

Die Variante mit Core i7-1165G7 kostet in der günstigsten Konfiguration mit 4 GByte DDR4-RAM, einer 128 GByte großen PCI-Express-SSD, aber ohne Betriebssystem 750 Euro. Mit dem ebenfalls vierkernigen, aber unter anderem niedriger getakteten Core i5-1135G7 spart man 150 Euro. Die Konfiguration mit dem Zweikerner Core i3-1115G5 kostet 520 Euro. Die Aufpreise für mehr Speicher sind vergleichsweise hoch. Mehr RAM (zwei SO-DIMMs) und größere SSDs (M.2) lassen sich auch nachträglich einbauen. Beim Import müssen Interessierte 19 Prozent Einfuhrumsatzsteuer zahlen.

In Akasas Turing-Gehäusen lassen sich NUCs ohne Lüfter betreiben.

(Bild: Akasa)

Alternativ zum fertigen Passiv-Mini-PC bietet Akasa neue Gehäuse mit passiver Kühlung an. In das Turing TN passen Intels NUC-Mainboards der 11. Generation (Tiger Canyon), in das Turing A50 MKII Asus' PN50- und PN51-Platinen mit AMD-Prozessoren (Ryzen 4000U, Ryzen 5000U). Interessierte kaufen den kompletten Mini-PC und tauschen das Gehäuse aus.

(mma)