Smart-Home-Standard Matter: So bereitet sich Apple darauf vor

Version 1.0 des Smart-Home-Standards ist bereit. Apple bereitet seine Betriebssysteme als Schaltzentrale vor. Worauf sich Nutzer einstellen können.

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(Bild: Shutterstock/Dragon Images)

Von
  • Malte Kirchner

Die Zeiten getrennter Smart-Home-Welten sind bald vorbei. Mit der Version 1.0 des Smart-Home-Standards Matter sind die Regeln und Rahmenbedingungen festgelegt. Künftig werden auch Apple-Nutzer Matter-kompatible Geräte von ihren iPhones, iPads und Macs aus steuern können. Damit kann geeignete Smart-Home-Technik, die bislang nur mit Googles oder Amazons Software funktionierte, auch direkt vom iPhone aus gesteuert werden. Hatten bislang nur HomeKit-Geräte eine direkte Verbindung zur Home-App, wird diese künftig zur Schaltzentrale.

Über 280 Firmen sind Mitglied der Matter-Gruppe – dazu gehören auch Apple, Amazon und Google. Mit den Spezifikationen der Version 1.0 können Hersteller nicht nur neue Produkte entwickeln, sondern auch bestehende anpassen und um Matter-Fähigkeit erweitern. Apple kündigte dies im Juni auf der Entwicklerkonferenz WWDC an.

Mit Matter 1.0 können diese Vorbereitungen nun in die Schlussrunde gehen. Bereits in den vergangenen Wochen ließ sich Matter in den Betas der Version 16.1 des iPhone-Betriebssystems iOS blicken: In Beta 3 ist der Matter-Bereich in der Einstellungen-App erst mal wieder verschwunden. Doch Apple hat die Zeit genutzt und schon einige Bugs und Probleme behoben. Ob Matter im Oktober auch schon in den finalen neuen Versionen von macOS und iPadOS 16 zu sehen sein wird, gilt es abzuwarten.

Sobald Matter unterstützt wird, können alle kompatiblen Smart-Home-Geräte in der Home-App, über Sprachassistentin Siri, über das Kontrollzentrum und über die HomeKit-Apps von Drittanbietern gesteuert werden, kündigt Apple auf seinen Entwickler-Seiten an. Die Home-App wurde in iOS 16 bereits überarbeitet und soll mit Räumen und Favoriten übersichtlicher sein. Zudem wurden neue Kategorien eingeführt.

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(mki)