Software AG nach Rückgängen für 2022 optimistischer

Die Software AG rechnet für das aktuelle Jahr mit einem besseren Ergebnis als 2021. Die Digitalsparte und das Datenbankgeschäft sollen sich wieder erholen.

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(Bild: Software AG)

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  • dpa

Die Software AG will nach einem Ergebnisrückgang im vergangenen Jahr im operativen Geschäft wieder zulegen. Die bereinigte operative Marge (Ebita) soll sich auf 20 bis 22 Prozent verbessern, wie das Unternehmen am Donnerstag in Darmstadt mitteilte. Im Vorjahr war sie auf 19,6 Prozent zurückgegangen.

Der Produktumsatz wird um sieben bis elf Prozent höher gesehen und soll damit schneller wachsen als 2021 mit zwei Prozent. Dabei geht die Software AG von weiter steigenden Auftragseingängen ihrer Digitalsparte von 15 bis 25 Prozent aus. Das Datenbankgeschäft soll sich nach einem deutlichen Rückgang im vergangenen Jahr wieder erholen, die Auftragseingänge sollen sich in der Spanne von stabil bis fünf Prozent Plus entwickeln.

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Im Schlussquartal gingen Umsatz, Ergebnis und operative Marge nochmals zurück. Das Neugeschäft der Datenbank-Sparte sank dabei um fast 40 Prozent, der Produktumsatz war mit 22 Prozent ebenfalls stark rückläufig. Dagegen konnte das Digitalgeschäft bei den Bookings zweistellig und beim Produktumsatz um sechs Prozent zulegen. Unter dem Strich blieb für die Software AG ein Gewinn von 34,8 Millionen Euro hängen, 30 Prozent weniger als im Vorjahr.

Im Dezember des vergangenen Jahres stieg der US-Finanzinvestor Silver Lake bei der Software AG ein und zeichnete für rund 344 Millionen Euro Wandelschuldverschreibungen des Unternehmens. Die Investition sei Teil einer strategischen Partnerschaft, die das Wachstum des Unternehmens beschleunigen soll. Silver Lake bekam dafür den Aufsichtsratsvorsitz.

(bme)