Sonnenlicht aus der Satellitenschüssel

Sonnenlicht im Fotostudio nachzubilden ist nicht einfach. Die DIY Perks zeigen, was man dazu braucht: Satellitenschüssel, Seifenlauge und eine kräftige LED.

Lesezeit: 1 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 13 Beiträge

(Bild: DIY Perks / YouTube)

Von
  • Carsten Meyer

Quasi-parallele Lichtstrahlen und ein diffuser blauer Hintergrund sind die Geheimnisse hinter natürlichem Sonnenlicht. Die Youtuber von DIY Perks zeigen in einem Video, wie man ein "künstliches Fenster" mit äußerst natürlich wirkendem Lichteinfall baut: Hauptbestandteile sind ein großer ausgedienter Sat-Reflektor, eine kräftige LED mit Wasserkühlung und eine flache Glasküvette mit Seifenlauge.

DIY Perks: Building an artificial sun that looks unbelievably realistic

Eine Hochleistungs-LED im Brennpunkt des Parabolspiegels liefert die parallelen Lichtstrahlen, die in bläulich schimmernder Seifenlauge die gleiche wellenlängenabhängige Lichtbrechung erfahren wie in der Atmosphäre. Das Ergebnis ist schlicht beeindruckend – nicht nur Fotografen werden die künstliche Sonne zu schätzen wissen, sondern auch von der dunklen Jahreszeit getrübte Seelen.

Für kleinere Foto-Vorhaben liefert das DIY-Perks-Video auch noch eine Anleitung, wie man künstliches Sonnenlicht aus einer selbstgebauten Lichtkiste mit Fresnel-Linse holt. Sehenswert! (cm)