Sony: Playstation 5 mittlerweile 13,4 Millionen Mal verkauft

Die Produktion der Playstation 5 nimmt wieder etwas Fahrt auf: Nach 2,2 Millionen in Q1 konnte Sony im 2. Quartal nun 3,3 Millionen PS5-Konsolen herstellen.

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(Bild: Sony)

Von
  • Daniel Herbig

Sony konnte die Produktion seiner Spielkonsole Playstation 5 steigern: Laut den aktuellen Geschäftszahlen des japanischen Technik-Unternehmens wurden im zurückliegenden zweiten Quartal 3,3 Millionen Exemplare der Playstation 5 verkauft. In Sonys Q1 waren es noch 2,2 Millionen gewesen. Insgesamt wurde die Playstation 5 damit nun 13,4 Millionen Mal verkauft.

Die Spielesparte bleibt der größte Umsatz-Treiber bei Sony: Im Ende September abgeschlossenen Geschäftsquartal setzte Sony mit Soft- und Hardware fürs Gaming umgerechnet 4,9 Milliarden Euro um, im Vergleich zum vorherigen Quartal eine Steigerung von knapp 30 Prozent. Derweil sank der Gewinn um etwa 20 Prozent auf 622 Millionen Euro. Sony begründet das in seinen Geschäftszahlen mit "Verlusten, die aus dem strategischen Preispunkt der Playstation 5" entstehen, die "niedriger als die Herstellungskosten" angesetzt waren. Sony setzt auf langfristige Einnahmen durch den Verkauf von Videospielen für seine Konsolen, die auch in der Vergangenheit häufig verlustbehaftet verkauft wurden.

Sonys Geschäftsjahr endet am 31. März. Bis dahin will das Unternehmen insgesamt 22,6 Millionen Exemplare der Playstation 5 hergestellt haben. In den kommenden beiden Quartalen müssten damit insgesamt 9,2 Millionen PS5-Konsolen produziert werden. Im August hatte sich Sony zuversichtlich gezeigt, dieses Ziel einhalten zu können: "Wir haben uns die Chips gesichert, um das zu schaffen", sagte Sony-CFO Hiroki Totoki im Gespräch mit Investoren. Bisheriges Rekordquartal für die PS5-Produktion war das dritte Quartal 2020, in dem die Konsole ihre Markteinführung feierte. Im Zeitraum von Oktober bis Ende Dezember wurden damals 4,5 Millionen Exemplare hergestellt.

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Seit ihrem Marktstart war die Playstation 5 durchgängig ausverkauft. Der branchenübergreifend bemerkbare Mangel an Halbleitern ist dafür ebenso verantwortlich wie die höhere Nachfrage nach Videospielen und entsprechender Hardware in der Coronapandemie. Trotz der Engpässe ist die Playstation 5 die Sony-Konsole, die sich bisher am schnellsten verkauft hat: Während etwa die Playstation 4 noch 270 Tage brauchte, um die Marke von 10 Millionen verkauften Exemplaren zu nehmen, schaffte es die PS5 in knapp 250 Tagen.

Umsatzsteigerungen vermeldete Sony auch in anderen Geschäftsbereichen: Die Musik-Streaming-Erlöse sprangen im Vergleich zum Vorjahresquartal um 44 Prozent auf umgerechnet 860 Millionen Euro, mit der Produktion von Filmen und Serien machte Sony umgerechnet 660 Millionen Euro Umsatz – das entspricht rund 71 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Die Gesamtprognose für das laufende Geschäftsjahr korrigierte Sony nach oben: Das Unternehmen rechnet nun mit einem Gewinn von umgerechnet 5,5 Milliarden Euro, im August war das Unternehmen noch von 5,3 Milliarden Euro ausgegangen.

(dahe)