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Speicherkonferenz storage2day: Schutz vor Ransomware ist Keynote-Thema

Auch Storage-Admins sollten wissen, wie Ransomware-Erpresser vorgehen. Auf der storage2day ab dem 13.10. in München ist Malware-Schutz ein Schwerpunktthema.

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  • Ulrich Wolf

Am 3. Oktober endet in München das Oktoberfest, und genau 10 Tage später, am 13. Oktober, startet dort die storage2day, die zweitägige Heise-Konferenz für Speichernetze und Datenmanagement, mit einem keineswegs trockenen Programm.

Nachdem die storage2day zwei Jahre lang in den virtuellen Gefilden der Online-Konferenzsysteme stattfand, haben Storage-Experten aus dem deutschsprachigen Raum nun endlich wieder Gelegenheit, im persönlichen Gespräch ihre Erfahrungen auszutauschen und sich in 33 Vorträgen in drei parallelen Tracks über die Trends in der Welt der Speichersysteme zu informieren.

Zu diesen Trends gehört leider auch, dass Speicher-, Backup- und Archivsysteme immer mehr zum attraktiven Ziel von Angreifern werden, die versuchen, vertrauliche Daten zu stehlen oder zu verschlüsseln, meist beides. Wie sie dabei vorgehen, zeigt Stefan Strobel in seiner Keynote am ersten Tag der Konferenz. Als Gründer und Geschäftsführer der IT-Sicherheitsfirma cirosec berät er seit über 20 Jahren Unternehmen mit sehr hohem Sicherheitsbedarf und verfügt über unmittelbare Einblicke zu gerade aktuellen Vorfällen und Einbruchsarten.

So kann er mit konkreten Beispielen aus der Praxis zeigen, wie Malware ins Unternehmen gelangt, dort Sicherheitsmaßnahmen umgeht und bis zu den zentralen Speicher- und Backup-Systemen kommt – und welche Maßnahmen tatsächlich einen Angriff verhindern können. Strobels Rat an die Security-Branche: Sich beim Schutz vor Malware nicht nur auf Endgeräte, Firewalls und Gateways zu fokussieren, sondern auch Strategien zu entwickeln, die Speicher- und Backupsysteme vor Malware zu schützen. Hier ist die Kooperation mit Storage-Admins gefragt.

Im Anschluss an die Keynote geht es gleich weiter mit dem Vorgehen für den Fall, dass es zu spät ist: Cyber Recovery, also die Wiederherstellung von Systemen nach einem Angriff, unterscheidet sich von der üblichen Disaster Recovery. Warum und wie, und welche Werkzeuge dabei helfen, thematisiert Wolfgang Obelöer von der itsio GmbH. Volker Tanger, der erste vom BSI zertifizierte Pentester, widmet sich am Folgetag dem Überleben größerer Ausfälle.

Doch trotz einem gewissen Fokus auf Ransomware-Schutz und Cyber Resilience hat die storage2day nicht nur den Umgang mit Einbrüchen und Katastrophen im Programm, sondern auch Erfreulicheres und viele spannende Themen zu Storage-Technologien. Die zweite Keynote am Folgetag etwa gibt einen Überblick über die Speichertechniken der schnellsten Supercomputer, eine Hands-on-Session widmet sich Intels Objektspeicher-Plattform DAOS und auch Ceph ist in mehreren Vorträgen wieder mit von der Partie. Ein Blick auf das vollständige Vortragsprogramm lohnt sich also.

Übrigens, bis zum 16. September gilt noch ein Frühbucher-Rabatt, das Konferenzticket gibt es bis dahin für 499 statt 599 Euro, Catering und eine Abendveranstaltung im NH München Ost Conference Center sind inklusive. Wer mit einem Team teilnehmen möchte, profitiert von zusätzlichen Gruppenrabatten.

Weitere Informationen rund um die storage2day:

(ulw)