Spieleabodienst Apple Arcade überschreitet 200 Titel

Der 5 Euro im Monat teure Dienst hat sein Angebot nochmals ausgeweitet. Darunter ist ein zweiter Teil von "Fantasian".

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Apple Arcade

(Bild: Apple)

Von
  • Ben Schwan
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Apple hat den Spielekatalog seines Abodienstes Apple Arcade nun auf über 200 Titel ausgedehnt. Der Konzern profitiert bei diesem Schub vor allem davon, dass er diverse Hersteller von klassischen iPhone-Gaming-Titeln verpflichten konnte, die entweder seit Jahren nicht aktualisiert worden waren oder gar nicht mehr im App Store angeboten wurden. So kamen etwa im April überarbeitete Versionen von "Monument Valley", "Reigns" oder "Fruit Ninja" hinzu, nun folgte unter anderem "Super Stickman Golf 3", das gleichzeitig auch Titel Nummer 200 darstellt. Selbst eine "Remastered"-Variante des Ur-"Angry Birds" ist nun im Angebot. Der Spieledienst steht für iPhone, iPad, Mac und Apple TV zur Verfügung.

Arcade war im Jahr 2019 gestartet worden. Damals kam der Service auf gerade einmal 100 Titel – alle davon exklusiv. Seither kommen ungefähr im Wochenabstand neue Titel hinzu. Der Dienst ist durchaus preiswert: Apple verlangt beim Direktkauf des Abos 5 Euro im Monat, im Zusammenhang mit Apples Inhaltepaket Apple One wird es jedoch noch günstiger. In Deutschland umfasst Apple One vier Dienste: Dies sind Apple Music (Musikstreaming), Apple TV+ (Videostreaming mit Originalinhalten), Apple Arcade sowie iCloud-Speicherplatz in Höhe von 50 GByte. Der Preis dafür beträgt 14,95 Euro, was dem Kunden 6 Euro Ersparnis gegenüber dem Einzelverkauf bringt.

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Apple Arcade setzt nicht auf ein Spielestreaming. Stattdessen laden Nutzer die Titel wie andere Apps im App Store auch auf ihr Gerät herunter. Bis auf eine Prüfung des Abos kann offline gezockt werden. Die Titel sind jeweils vollständig – es gibt weder In-App-Verkäufe noch Werbung noch den Zwang, irgendein Abo im Spiel selbst abzuschließen. Dies unterscheidet sich wohltuend vom Rest der Gaming-Welt auf dem iPhone.

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Als nächster Toptitel ist nun die Fortsetzung von "Fantasian" geplant, einem aufwendigen Titel des Machers von "Final Fantasy", Hironobu Sakaguchi. Bis zu 60 Stunden Spielzeit soll der bringen. Das Game besteht aus einer Kombination aus Echtgrafik in Form von Dioramen und computerberechneten Charakteren. (bsc)